Ratgeber Bitcoins kaufen

  • Was ist Bitcoin?
  • Wie kauft und verkauft man Bitcoins?
  • Was ist ein Bitcoin-CFD?
  • Wie entsteht der Bitcoin-Kurs?
  • Was ist ein Bitcoin Automat?
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Bitcoins kaufen und verkaufen

Wo kann ich Bitcoins kaufen? Wie kann ich Bitcoins kaufen? Wo am besten Bitcoins kaufen? Die Antworten auf diese Fragen gibt’s in unserer Anleitung zum Bitcoins kaufen!

Was erwartet Dich hier auf Bitcoins-Kaufen.org?

  • Anleitung: Wie kauft man Bitcoins?
    Von der Anmeldung bis zum ersten Kauf – Ein Step by Step-Guide zum Handeln mit Bitcoins.
  • Tipps: Unsere Bitcoin-FAQ
    Häufige Fragen und Probleme zu Bitcoins wie: Ist der Handel mit Bitcoins sicher? Kann ich Bitcoins auch via Kreditkarte kaufen?
  • Infos: Aktuelles rund um Bitcoins
    Auch wenn sich das Prinzip hinter Bitcoin nicht verändert, gibt es immer wieder News zu diesem Thema: Kursentwicklung, kritische Stimmen und Software-Updates sind nur einige Beispiele.

Bitcoins kaufen

Das ist schon lange nicht mehr nur für Nerds und Geeks interessant. Bereits seit dem Jahr 2012 steigt der Bitcoin-Kurs kontinuierlich an und spätestens mit dem Durchbruch der 100 800 10.0000 Euro Marke pro Bitcoin rückte die Internetwährung auch in den Fokus der Massenmedien. Seitdem informieren sich immer mehr Menschen über Bitcoins und setzen sich über kurz oder lang auch mit deren Handel auseinander:

  • Wo und wie kann man Bitcoins online kaufen?
  • Ist der Handel mit Bitcoins einfach und sicher?
  • Auf was muss ich beim Kaufen von Bitcoins achten?

Diesen und weiteren Fragen rund um das Kaufen und Verkaufen von Bitcoins haben wir uns auf Bitcoins-Kaufen.org gewidmet. Viel Spaß beim Lesen!

Anleitung: Wie kauft man Bitcoins?

Diese Anleitung bezieht sich auf den Bitcoin-Marktplatz Bitcoin.de – am besten ihr öffnet den Link in einem neuen Fenster (Rechtsklick + Link in neuem Fenster öffnen) und folgt der Anleitung Schritt für Schritt.

Folgende Abschnitte erwarten euch:

Account auf Bitcoin.de registrieren

Link zur Registrierung auf Bitcoin.de
Link zur Registrierung auf Bitcoin.de

Als erstes müsst ihr – falls noch nicht geschehen – die Startseite von Bitcoin.de aufrufen. Um zur Registrierung zu gelangen, klickt jetzt rechts oben auf „Registrieren“.

Registrierung auf Bitcoin.de
Registrierung auf Bitcoin.de

Im ersten Schritt muss ein Account auf Bitcoin.de angelegt werden. Das ist vollkommen kostenlos und bei der Registrierung werden noch keine sensiblen Daten (wie z.B. Bankdaten) abgefragt.

Registrierung erfolgreich
Registrierung erfolgreich

Sind alle Werte korrekt (gültige Syntax der Email-Adresse, Passwort enthält mindestens 6 Zeichen und besteht aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen, etc.), wird der Account erstellt und eine Email zur Verifzierung an die angegebene Adresse versendet.

Bestätigungsmail von noreply@bitcoin.de
Bestätigungsmail von noreply@bitcoin.de

Die Mail selbst wird von der Adresse „noreply@bitcoin.de“ versendet und enthält einen Link samt Freischaltungscode, auf den ihr nun klicken müsst.

Erster Login auf Bitcoin.de
Erster Login auf Bitcoin.de

Nach der erfolgreichen Verifizierung eurer Email-Adresse, könnt ihr euch mit eurem Benutzernamen und eurem Passwort einloggen.

Ihr habt die Registrierung erfolgreich abgeschlossen!

Persönliche Daten verifizieren

Persönliche Daten eingeben
Persönliche Daten eingeben

Nach dem ersten Login werdet ihr zur Eingabe weiterer Daten aufgefordert. Diese sind notwendig, um euch als echten User zur verifizieren, was insbesondere über das Abfragen einer (real existenten) Mobilfunknummer sichergestellt wird.

Persönliche Daten kontrollieren
Persönliche Daten kontrollieren

Vor dem Abschicken eurer Daten könnt ihr diese noch einmal einsehen und – falls nötig – korrigieren.

Achtung: Möglicherweise wird nach der Bestätigung direkt zur Verifizierung des Kontos übergegangen. In diesem Falle lest bitte unter Bankkonto verifizieren weiter.

Erste Anmeldung erfolgreich
Erste Anmeldung erfolgreich

Die initiale Anmeldung ist damit vorerst abgeschlossen. Als nächstes müsst ihr eure Mobilfunknummer verifizieren.

SMS Freischalt-Code

Bitcoin.de sendet euch dazu eine SMS mit einem Freischalt-Code an die angegebene Handynummer.

Mobilfunknummer bestätigen
Mobilfunknummer bestätigen

Diesen Code müsst ihr nun eintragen und das Formular absenden.

Mobilfunknummer bestätigt
Mobilfunknummer bestätigt

Mobilfunknummer und persönliche Daten sind nun verifiziert!

Hinweis: Ich empfehle außerdem noch zusätzlich die Einrichtung der 2-Faktor-Authentifizierung als zusätzliche Schutzmaßnahme für euren Account. Hier eine Anleitung zum OTP-App einrichten.

Bankkonto verifizieren

Diesen Schritt könnte ihr komplett überspringen, wenn ihr ein kostenloses Konto bei der Fidor Bank eröffnet, da diese der offizielle Partner von Bitcoin.de ist. Für weitere Informationen hier klicken.

Tipp: Wer es etwas moderner mag (mit Push-Nachrichten bei Kontobewegung, automatischer Ausgabenklassifizierung und komplett App-basierter Steuerung) dem sei dieses Konto ans Herz gelegt.

Kontodaten eintragen
Kontodaten eintragen

Tragt in das Formular nun eure Bankdaten ein – seit einiger Zeit sind dazu nur noch IBAN und BIC nötig/möglich. Falls ihr IBAN und BIC nicht zur Hand habt, könnte ihr diese unter https://www.iban-rechner.de/ berechnen lassen.

Kontodaten bestätigen
Kontodaten bestätigen

Im nächsten Schritt werden euch die Daten zur Kontrolle noch einmal angezeigt. Wenn alles passt, bestätigt diese mit einem Klick auf „Speichern und Verifizierung einleiten“.

Achtung: Bei einigen Banken wird an dieser Stelle nur noch eine Verifzierung mittels Sofortüberweisung ermöglicht. In diesem Falle ist der Button mit „Speichern und Verifizierung über SOFORT-Überweisung einleiten“ beschriftet. Solltet ihr das nicht wollen, nochmal der Hinweis auf die Fidor Bank, bei der dieser Schritt entfällt.

Konto verifizieren
Konto verifizieren

Bei dieser Methode überweist euch Bitcoin.de einen kleinen Betrag auf das angegebene Konto und gibt im Verwendungszweck einen Code an, der zur Verifizierung eures Kontos dient. Ohne diese Verifizierung könnt ihr keine Bitcoins kaufen!

Freischaltungscode abrufen
Freischaltungscode abrufen

In meinem Fall ist die Überweisung bereits am folgenden Tag auf meinem Konto eingegangen. Den Code zur Freischaltung findet ihr unter „Verwendungszweck“. Falls ihr online Zugriff auf euer Konto habt, markiert und kopiert den Code.

Freischaltungscode eintragen
Freischaltungscode eintragen

Ihr könnt euch nun wieder unter Bitcoin.de einloggen und das Einstellungsmenü aufrufen. Fügt den Code im Feld „Freischaltungscode*“ ein und klickt auf „Account für Käufe freischalten“.

Freischaltung des Kontos erfolgreich
Freischaltung des Kontos erfolgreich

Voilá, ihr habt euer Bankkonto erfolgreich verifiziert!

Achtung: So lange ihr noch nicht via PostIdent verifiziert seid, könnt ihr nur in einem beschränkten Umfang handeln (aktuell maximal 2.500 Euro pro Jahr).

PostIdent-Verfahren durchführen (optional aber empfohlen)

Diesen Schritt könnte ihr komplett überspringen, wenn ihr ein kostenloses Konto bei der Fidor Bank eröffnet, da diese der offizielle Partner von Bitcoin.de ist. Für weitere Informationen hier klicken.

Das PostIdent-Verfahren dient zur Feststellung der tatsächlichen Identität eines Benutzers und ist eine Sicherheitsmaßnahme, die der Betrugsprävention dient.

PostIdent-Verfahren einleiten
PostIdent-Verfahren einleiten

Das PostIdent-Verfahren stellt den Abschluss zur vollständigen Identifikation dar. Diese ist aus mehreren Gründen zu empfehlen:

  • Aufhebung der Beschränkung von maximal 2.500 Euro Handelsvolumen pro Jahr (Summe aus Kauf und Verkauf von Bitcoins)
  • Aufhebung der Beschränkung von maximal 1.000 Euro Handelsvolumen pro Kaufs- bzw. Verkaufsvorgang
  • Darstellung als verifizierter User gegenüber anderen Nutzern (höhere Wahrscheinlichkeit, einen Käufer/Verkäufer zu finden)

Hinweis: PostIdent dauert in der Regel mehrere Tage (Formular muss zur Post gebracht werden, an Bitcoin.de geschickt und dort bearbeitet werden) – also besser früher als später beginnen.

Zur Einleitung des Verfahrens müsst ihr im Dashboard auf den Link „PostIdent-Verfahren einleiten“ klicken.

Einleitung des PostIdent-Verfahren bestätigen
Einleitung des PostIdent-Verfahren bestätigen

Das Verfahren kostet euch 7 Euro, die über den Zahlungsdienstleister SOFORT AG abgewickelt werden (Zahlungsart: Sofortüberweisung). Dies müsst ihr bestätigen, indem ihr auf „Weiter zu SOFORT“ klickt.

Eine andere Möglichkeit gibt es zur Zeit leider nicht.

SOFORT Login
SOFORT Login

Um euch bei SOFORT anzumelden, benötigt ihr die Zugangsdaten zu eurem Online Banking Account. Mit „Weiter“ gelangt ihr zum nächsten Screen.

Hinweis: Ihr übertragt an dieser Stelle einem Drittanbieter eure Zugangsdaten. Falls ihr damit ein Problem habt, solltet ihr vorher euer Online Banking Passwort ändern und nach der Überweisung wieder zurücksetzen.

TAN Vefahren auswählen
TAN Vefahren auswählen

Im nächsten Schritt muss das TAN-Verfahren ausgewählt und mit „Weiter“ bestätigt werden.

TAN eingeben
TAN eingeben

Wie beim normalen Online Banking muss nun die TAN eingegeben werden. Ich habe das optische Verfahren dazu gewählt. Ich gebe die TAN ein und bestätige mit „Weiter“.

Sofortüberweisung durchgeführt
Sofortüberweisung durchgeführt

Damit ist die Sofortüberweisung abgeschlossen und SOFORT kontrolliert die Daten. Mit einem Klick auf „Vollständige Identifikation eingeleitet?“ gelangt ihr zum nächsten Schritt.

PostIdent-Formular herunterladen
PostIdent-Formular herunterladen

Kontrolliert hier noch einmal alle eure Daten. Diese müssen korrekt sein, sonst kann das Verfahren nicht abgeschlossen werden! Stimmt alles, kann das letztendliche Formular aufgerufen werden, indem die Checkbox aktiviert und der Link „PostIdent-Coupon hier herunterladen“ angeklickt wird. Es öffnet sich nun entweder direkt das Formular oder ein Download desselben wird gestartet.

Das PostIdent-Formular
Das PostIdent-Formular

Dieses Fomurlar müsst ihr nun ausdrucken und damit zur nächsten Post-Filiale gehen. Dort wird Formular bearbeitet und an Bitcoin.de geschickt.

Achtung: Unbedingt den Personalausweis mitnehmen! Dieser wird benötigt, um eure Angaben zu kontrollieren.

Email zur PostIdent-Bestätigung
Email zur PostIdent-Bestätigung

Nach einigen Tagen bekommt ihr eine Mail, die euch über die erfolgreiche Durchführung des PostIdent-Verfahrens informiert.

Ihr seid nun ein vollständig identifizierter Benutzer!

Bitcoins kaufen

Bitcoin.de Marktplatz
Bitcoin.de Marktplatz

Um Bitcoins über Bitcoin.de zu kaufen, könnt ihr entweder ein bereits bestehendes Angebot auswählen oder selbst eines anlegen. Für dieses Beispiel werden wir ein bereits bestehendes Angebot auswählen.

Dazu navigieren wir zum Markplatz und tragen in der linken Box den Betrag ein, den wir maximal bereit sind, für 1 Bitcoin auszugeben (Ankaufpreis in EUR / BTC). Aus der Ergebnisliste müsste ihr auf „Kaufen“ klicken, um zum entsprechenden Angebot zu gelangen.

Ich habe mich in diesem Falle für das zu diesem Zeitpunkt günstigste Angebot entschieden.

Bestätigung des Angebots
Bestätigung des Angebots

Zu den Konditionen von 0,45137306 BTC für 241,48€ (entspricht 1 BTC für 535,00 €) kann ich über dieses Angebot Bitcoins von einem Nutzer mit österreichischer Bankverbindung kaufen.

Tipp: Unter dem Link „mehr Infos“ hinter dem Benutzernamen des Verkäufers verbirgt sich eine Auflistung dessen aktueller Bewertungen. In meinem Falle waren das 6 positive Bewertungen bei 6 Transaktionen – das hat mich dazu bewogen, dieses Kauf durchzuführen obwohl der User nicht vollständig (d.h. in der Regel via PostIdent-Verfahren) gegenüber Bitcoin.de identifiziert ist.

Mit einem Klick auf „Jetzt kaufen“ nehme ich das Angebot an.

Zahlungsaufforderung und Erläuterung der Beträge
Zahlungsaufforderung und Erläuterung der Beträge

Als nächstes gilt es, die Überweisung durchzuführen und dies Bitcoin.de mitzuteilen. Das müsst ihr innerhalb von 60 Minuten tun, ansonsten wird der Bitcoin-Kauf storniert und ihr bekommt eine schlechte Bewertung! Die Zahlungsdetails findet ihr am Ende der Seite (siehe nächsten Screenshot).

Erwähnenswert ist hier noch die Zusammensetzung des tatsächlichen Überweiungsbetrages und der tatsächlichen Bitcoin-Anzahl, die man bekommt. Dazu muss man wissen, dass Bitcoin.de 1% Marktplatzgebühren verlangt, die jeweils zu Hälfte von Käufer und Verkäufer getragen werden.

Erläuterungen zu den Markplatzgebühren

Dazu wird zunächst der von mir zu zahlende Betrag um 0,5% verringert (statt 241,48€ müssen nur 240,2726€ bezahlt werden [alles nach der 2. Nachkomma-Stelle der Euro-Beträge wird gestrichen]).

Der Verkäufer überweist trotzdem die gesamte BTC-Menge an Bitcoin.de – die wiederum 1% davon einbehalten und den Rest dann an mich überweisen. Statt 0,45137306 BTC bekomme ich also nur 0,44685933 BTC

Das sieht auf den ersten Blick etwas verwirrend aus, stimmt aber beim genauen Hinschauen: Ich musste „0,5%“ Euro weniger zahlen, bekomme dafür aber insgesamt „1%“ BTC weniger und der Verkäufer bekam von mir „0,5%“ Euro weniger, hat aber die gesamte BTC Menge bezahlt.

Zahlungsdaten des Bitcoin-Verkäufers
Zahlungsdaten des Bitcoin-Verkäufers

Die genauen Zahlungsdaten des Verkäufers findet ihr weiter unten auf der Seite. Dort sind 3 Dinge wichtig:

Überweist das Geld nur von dem zuvor bei Bitcoin.de registrierten Konto
Gebt genau den dargestellten Betrag bei der Überweisung an
Gebt genau die dargestellte Transaktionsid als Verwendungszweck an

Wenn ihr das nicht tut, kann es sein, dass der Verkäufer eure Überweisung nicht anerkennt (sollte er gemäß den Marktplatzrichtlinien auch nicht!). Das hat zur Folge, dass ihr keine Bitcoins, dafür aber eine schlechte Bewertung bekommt. Außerdem müsst ihr euch um die Rücküberweisung des Geldes kümmern.

Also: Aufpassen bei der Überweisung!

Überweisung an den Bitcoin-Verkäufer ausführen
Überweisung an den Bitcoin-Verkäufer ausführen

Wenn ihr alle Daten pflichtgemäß in das Online-Banking-Überweisungsformular eures Vertrauens eingetragen und abgeschickt hab, müsst ihr die Zahlung noch bei Bitcoin.de „als bezahlt markieren“ (siehe Button im vor-vorigen Screenshot).

Kleiner Hinweis: Bitcoin.de kann natürlich nicht kontrollieren, ob ihr die Überweisung „tatsächlich“ ausgeführt habt. Solltet ihr also aus irgendwelchen Gründen innerhalb der geforderten 60 Minuten keinen Überweisung tätigen können, wollt den Kauf aber nicht stornieren, dann könnt ihr die Markierung trotzdem vornehmen. Sorgt dann aber möglichst dafür, die Überweisung schnellstmöglich nachzuholen, da euer Verkaufspartner den Geldeingang binnen 36 Stunden bestätigen sollte!

Überweisung bei Bitcoin.de bestätigen
Überweisung bei Bitcoin.de bestätigen

Nach der „als bezahlt Markierung“ ist der Verkäufer am Zug. Er wartet nun den Eingang des Geldes ab, überweist euch dann die Bitcoins (in meinem Falle also 0,44685933 BTC) und markiert die gesamte Transaktion als erfolgreich.

Infomail zur erfolgreichen Bitcoin-Einzahlung
Infomail zur erfolgreichen Bitcoin-Einzahlung

Nach spätestens 36 Stunden solltet ihr die oben dargestellte Mail erhalten. Darin werdet ihr informiert, dass die Bitcoin-Transaktion bei euch angekommen ist.

Beim Klick auf den Link gelangt ihr zur bereits bekannten Transaktionübersichtsseite.

Übersicht des erfolgreich abgeschlossenen Kaufs
Übersicht des erfolgreich abgeschlossenen Kaufs

Die gekauften Bitcoins werden nun eurem Gesamt-Kontostand bei Bitcoin.de (rechts oben) hinzugefügt.

War alles zu eurer Zufriedenheit, gebt dem Verkäufer bitte noch eine positive Bewertung.

Übersicht nach abgegebener Bewertung
Übersicht nach abgegebener Bewertung

Das war’s: Der Verkäufer hat sein Geld, ihr eure Bitcoins und hoffentlich beide eine positive Bewertung.

Herzlichen Glückwunsch zu euren ersten Bitcoins!

Bitcoins verkaufen

Das Verkaufen von Bitcoin auf Bitcoins.de funktioniert analog zum Kaufen.

Verkaufsangebot auf Marktplatz auswählen
Verkaufsangebot auf Marktplatz auswählen

Zunächst wählen wir auf dem Marktplatz ein geeignetes Ankaufs-Angebot auf der rechten Seite aus. In diesem Falle entscheide ich mich für 0,1 BTC zum Verkaufspreis von 61,20 Euro (also 612 Euro pro BTC) – nicht schlecht wenn man bedenkt, dass ich für 535 EUR / BTC gekauft habe.

Verkaufsangebot kontrollieren und bestätigen
Verkaufsangebot kontrollieren und bestätigen

Auch hier gilt es wieder Bitcoin-Menge und Kaufbetrag in Euro zu kontrollieren. Ein Klick auf „mehr Infos“ zeigt fast ausschließlich positive Bewertungen und bei dem geringen Transaktionsvolumen von 0.1 BTC können wir davon ausgehen, dass der Verkauf zu Stande kommt. Rechts werden außerdem noch die Transaktionsgebühren angezeigt.

Verkaufsangebot bestätigt
Verkaufsangebot bestätigt

Hinweis: Rechts oben bei eurem Gesamt-Kontostand könnt ihr nun sehen, dass sich die zweite Zahl in Klammern um die Bitcoin-Menge verringert hat, die gerade verkauft wurde. Ich kann jetzt also nur noch 0,34685933 BTC verkaufen (obwohl ich bisher noch keine BTC überwiesen habe). Die Verkaufsmenge von 0,1 BTC gilt ab jetzt als reserviert.

Jetzt gilt es abzuwarten, dass der Bitcoin-Käufer das Geld an uns überweist.

Info-Mail zur Überweisungsbetätigung durch den Käufer
Info-Mail zur Überweisungsbetätigung durch den Käufer

Kurz darauf kommt eine Info-Mail, dass der Käufer die Überweisung gegenüber Bitcoin.de bestätigt hat. Noch ist das Geld aber nicht auf unserem Konto.

Zahlungseingang bestätigen
Zahlungseingang bestätigen

Drei Tage später ist es soweit: 60,89 Euro sind angekommen. Ich bestätige den Zahlungseingang gegenüber Bitcoin.de mit einem Klick auf „Zahlungseingang bestätigen“.

Hinweis: Der 4. Januar 2014 (Tag des Verkaufs) war ein Samstag, deshalb hat es vermutlich 3 Tage gedauert (Folgetag Sonntag). Hier wird allerdings auch deutlich, dass Transaktionen über einen Marktplatz einige Zeit dauern können.

Zahlungsdaten abgleichen
Zahlungsdaten abgleichen

Es erscheint ein PopUp, auf dem noch einmal die Zahlungsdetails angezeigt werden. Ich kontrolliere Absenderkonto, Betrag und Transaktionsid im Verwendungszweck. Alles stimmt und ich schließe den Vorgang mit einer positiven Bewertung ab.

Verkaufstransaktion abgeschlossen
Verkaufstransaktion abgeschlossen

Bitcoin.de überweist nun den offenen Bitcoin-Betrag automatisch an den Käufer.

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Bitcoin-Verkauf!

Eigenes lokales Bitcoin Wallet erstellen

Bitcoin Börsen und Markplätze sind ein beliebtes Ziel von Hackern: Der aktuelle Kurs verspricht eine hohe Rendite und die (Pseudo-)Anonymität von Bitcoin verringert das Risiko. Ich empfehle deshalb, keine größeren Beträge in einem Online Wallet wie dem von Bitcoin.de zu speichern, sondern dies bei euch lokal zu tun – am besten in einem Cold Storage / Paper Wallet.

Dies würde allerdings den Rahmen dieser Informationsseite zum Thema Bitcoins kaufen sprengen, deshalb verweise ich stattdessen auf einige sehr gute Beiträge dazu:

  • Aktuellste Version von Bitcoin-qt herunterladen
  • Anleitung: Bitcoin-qt installieren
  • Was ist ein ‚Cold Storage‘ (englisch)
  • Step by Step Guide zur Erstellung eines sicheren Paper Wallets (englisch)

Weiter geht es nun mit einer Erläuterung dazu, wie ihr eure Bitcoins von Bitcoin.de auf eine lokale Adresse bekommt.

Bitcoins auf das eigene lokale Wallet auszahlen und von dort aus einzahlen

Für diesen Schritt setze ich voraus, dass der Standard Bitcoin-Client Bitcoin-qt installiert ist und die Blockchain soweit geladen wurde, dass sie synchron ist.

Neue Bitcoin-Adresse in Bitcoin-qt generieren
Neue Bitcoin-Adresse in Bitcoin-qt generieren

Als erstes rufe ich den Tab „Empfangen“ auf und erzeuge eine neue Bitcoin-Adresse, indem ich links unten auf „Neue Adresse“ klicke und eine Bezeichnung festlege.

Theoretisch könnte ich auch eine bestehende Adresse benutzen, aber generell ist es empfehlenswert, pro Transaktion eine neue Adresse zu generieren, da damit eine größere Anonymität gewährleistet wird.

Generierte Adresse kopieren
Generierte Adresse kopieren

Die neue Adresse wird nun in die Zwischenablage kopiert. Dazu einfach mit Rechtsklick auf eine Adresse klicken und „Adresse kopieren“ auswählen.

Auszahlung bestätigen
Auszahlung bestätigen

Unter Bitcoin.de rufe ich nun die Auszahlungsseite auf und füge die eben erstellte Adresse zusammen mit den übrigen Daten (Betrag, Passwort, etc.) ein. An dieser Stelle lieber ein zweites Mal kontrollieren, ob die Adresse korrekt ist!

Auszahlung durchgeführt
Auszahlung durchgeführt

Nach der Bestätigung wird die Transaktion in der Überweisungshistorie angezeigt und das Gesamtguthaben wird um den entsprechenden Betrag verringert.

Bitcoins in Bitcoin-qt empfangen
Bitcoins in Bitcoin-qt empfangen

Nach wenigen Minuten trifft die Zahlung in meinem lokalen Bitcoin-qt Client ein und ich kann mir die Details dazu unter dem Tab „Transaktionen“ anschauen.

Achtung: Die Transaktion ist jetzt zwar im Netzwerk bekannt, aber wurde erst in wenigen Blöcken bestätigt (3 im Screenshot). Generell werden mindestens 6 Blöcke empfohlen.

Tipp: Unter https://blockchain.info/tx/[Transaktions-Id] (ohne[]) können weitere Informationen über die Transaktion abgerufen werden.

Die Überweisung auf Dein lokales Wallet ist abgeschlossen!

Sind nach einiger Zeit ausreichend Bestätigungen vorhanden, kann ich eine Einzahlung von meinem lokalen Wallet auf mein Bitcoin.de Konto vornehmen.

Einzahlungsadresse abrufen
Einzahlungsadresse abrufen

Unter Bitcoin.de rufe ich zunächst die Einzahlungsseite auf und kopiere mir die dort hinterlegte Bitcoin-Adresse für Einzahlungen.

Bitcoin-qt Überweisungsdetails eintragenn
Bitcoin-qt Überweisungsdetails eintragenn

Unter Bitcoin-qt rufe ich den Tab „Überweisung“ auf und trage dort alle Zahlungsdetails ein. Als Betrag wähle ich 0,05 Bitcoin aus und klicke rechts unten auf „Überweisen“. Nun muss ich noch einmal die Transaktion bestätigen (Auszahlungsadresse kontrollieren!), bevor die Transaktion durchgeführt wird.

Bitcoin-qt Transaktionsgebühren bestätigen
Bitcoin-qt Transaktionsgebühren bestätigen

Im Standard-Client muss eine Transaktionsgebühr bezahlt werden (weitere Informationen zu Bitcoin-Transaktionsgebühren). Diese wird mir vorher zur Bestätigung angezeigt.

Achtung: Ohne diese Gebühr kann ich die Überweisung technisch mit Bitcoin-qt gar nicht durchführen!

Transaktionsdetails der Überweisung kontrollieren
Transaktionsdetails der Überweisung kontrollieren

Nach der Bestätigung taucht die Transaktion im Tab „Transaktionen“ auf. Auch hier kann ich mir zusätzliche Details dazu anzeigen lassen. Insgesamt wurden meinem Konto nun sowohl der Auszahlungsbetrag als auch die Gebühren abgezogen.

Einzahlung auf Bitcoin.de kontrollieren
Einzahlung auf Bitcoin.de kontrollieren

Die erfolgreiche Einzahlung kann ich auf Bitcoin.de auf der Einzahlungsseite kontrollieren. Auch hier muss ich wieder warten, bis ausreichend viele Blöcke die Transaktion bestätigen, bis ich über das Guthaben verfügen kann.

Du weißt nun alles Nötige zum Bitcoins Kaufen!

Noch keinen Bitcoin.de Account aber jetzt doch Lust auf Bitcoins bekommen?

PS: Falls euch diese Anleitung zum Bitcoins kaufen weitergeholfen hat, freue ich mich natürlich über eine kleine Spende, indem ihr meine Affiliate-Links benutzt.

Falls ihr intensiver in das Bitcoin-Trading einsteigen wollt, gebe ich hier nochmal den Hinweis auf das kostenlose Konto bei der Fidor Bank, da ihr hier in „quasi-Echtzeit“ handeln könnt. Für weitere Informationen hier klicken.

Bonus: Bitcoin.de Gewinn-Verlust-Rechner

Nach meinen ersten Bitcoin Käufen/Verkäufen auf Bitcoin.de habe ich mich gefragt, wie mein nächster Kauf aussehen muss, damit ich mindestens einen gewissen Gewinn erwirtschafte. Dabei müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden, wie z.B. Einkaufspreis, Verkaufspreis, Marktplatzgebühren und eigentlich auch noch Steuern (die lasse ich bei dieser Berechnung aber außen vor, da die Sachlage zur Besteuerung von Bitcoins für mich noch nicht so 100%ig klar ist. Einkommenssteuerpflichtig sind Gewinne bzw. Verluste aus Bitcoin Käufen/Verkäufen aber auf jeden Fall!)

Herausgekommen ist ein Rechner, mit dessen Hilfe berechnet werden kann, zu welchem Bitcoin-Kurs ihr eine zuvor gekaufte Bitcoin-Menge (abzüglich Marktplatzgebühren) verkaufen müsstet um einen bestimmten Gewinn zu erzielen.

Tipp: Erklärung am Ende beachten!

Bitcoin als Anlagestrategie?

Bitcoins fallen in den Bereich der hochspekulativen Anlageinstrumente, d.h. man muss hier auf jeden Fall das Risiko eines Totalverlustes in Betracht ziehen. Deshalb gilt (ähnlich wie bei Aktien und Co.):

Niemals Geld in Bitcoin investieren, auf das man angewiesen ist!

Im Rahmen eines Vermögensaufbau-Plans steht Bitcoin für mich deshalb immer an der Spitze der „Pyramide“, die meinem Falle ungefähr wie folgt aussieht:

Dabei gilt: je weiter oben, desto höher die mögliche Rendite aber auch das Risiko eines (Total-) Verlustes. Da ich dazu recht häufig Fragen bekomme („Was für Produkte nutzt du konkret?“, „Wie teilst du das auf?“) gibt’s hier eine kurze Zusammenfassung mit einem konkreten Beispiel in Zahlen weiter unten.

Girokonto für laufende Kosten

Hatte ich traditionell bei der Sparkasse, bin aber inzwischen zur DKB gewechselt (Konkret: DKB-Cash: Kostenlose Kreditkarte mit Girokonto). Dort bekomme ich zum einen eine kostenlose Kreditkarte (inklusive kostenfreiem Geldabheben im In- und Ausland) und habe zum anderen keine Kontoführungsgebühren.

==> Hier liegen ca. 2-3 Nettogehälter

„Notgroschen“ Emergency Fund

Ganz wichtig: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Früher oder später werden unvorhergesehene Ereignisse eintreten, die einen höheren Kapitalbedarf mit sich bringen und nicht aufgeschoben werden können. Typisches Beispiel: Der Kühlschrank geht kaputt. Hat man für solche Ereignisse keine Reserven, muss man einen Kredit beantragen – und das ist immer das Schlimmste, was hinsichtlich des Vermögensaufbaus passieren kann.

Deshalb gilt für mich als Faustregel: Ca. 3-6 Nettogehälter sollten in einer kurzfristig verfügbaren, risikolosen Anlageklasse stecken. Dafür bietet sich zum Beispiel ein Tagesgeldkonto an, da man dort:

innerhalb von 24-48 Stunden an das Geld kommt
höhere Zinsen als auf dem Girokonto bekommt
das eingezahlte Geld bis zu 100.000 Euro über die europäische Einlagensicherung abgedeckt ist (bzw. sein sollte)

Leider sieht es in der aktuellen Niederigzinsphase nirgends so richtig toll aus, was die Verzinsung angeht. Aus Vereinfachungsgründen nutze ich hier das Tagesgeldkonto, das zusammen mit dem DKB-Cash Girokonto zur Verfügung gestellt wird.

==> 3-6 Nettogehälter

Rentenversicherung/Riester (optional)

Meinen initialen Riester-Vertrag hatte ich bei der Union Investment abgeschlossen. Damals ging es vor allem darum, die maximalen Zulage (staatliche Förderung) bei minimaler eigener Sparrate mitzunehmen. Allerdings hatte ich in diesem alten Vertrag eine ganze Reihe Kosten (Depotführung, Ausgabeaufschläge, hohe Management-Gebühren), auf Grund derer ich mich mit alternativen Angeboten auseinandergesetzt habe. Dabei bin ich auf Fairriester gestoßen, bei denen das zugrundeliegende Anlageprodukt ein Riester-Fondssparplan mit ETFs ist. Dadurch sind die Kosten deutlich geringer.

Hier zahle ich so viel ein, dass ich die maximale Zulage erhalte.

Tagesgeld/Festgeld

Tagesgeld

siehe Notgroschen (Emergency Fund)

==> „Verfügbares Kapital“ mal „Lebensalter in Prozent“

Festgeld

Als Festgeld bezeichnet man Sparverträge, bei denen eine fixe Summe Geld für eine feste Zeit angelegt wird. Der Zeitraum reicht von Monaten (3,6,9) bis hin zu mehreren Jahren. Dabei gilt generell: Je länger die Bindung desto höher der Zinssatz. Es ist nicht unüblich, dass dieser um ein Vielfaches über dem von Tagesgeld liegt (dafür kommt man halt auch nicht an sein Geld). Hier investiere ich ca. 50% dessen, was ich auf dem Tagegeldkonto habe (natürlich abzüglich des Emergency Funds), denn das Geld würde sonst ebenfalls „nur“ auf dem Tagesgeldkonto liegen – da kann es auch einfach „mehr Zinsen“ generieren. Als Zeitraum wähle ich maximal 12 Monate, da das ein für mich gut planbarer Zeitraum ist und ich mich nur einmal im Jahr darum kümmern muss. Nach 12 Monaten hat sich allerdings meist der Markt verändert und eine andere Bank bietet bessere Konditionen. Deshalb setze ich auf das Angebot von Zinspilot, durch das ich nur dort ein Konto eröffnen muss und darüber auf deren Vertragsbanken zugreifen kann. Momentan bin ich konkret bei der HSH Nordbank.

==> 0,5 mal „Tagesgeld“

Aktienfonds/ETFs

Generell glaube ich nicht an aktiv gemanagte Fonds, deshalb investiere ich grundsätzlich nur in ETFs. Die haben eine deutlich niedrigere Kostenquote. Zum Besparen nutze ich das kostenlose FreeBuy-Depot bei der OnVista Bank, da dort die Sparpläne auf ETFs kostenlos sind. Konkret setze ich „klassisch“ auf den MSCI World und den MSCI Emerging Markets.

==> „Verfügbares Kapital“ mal 1-„Lebensalter in Prozent“

Einzelaktien

Ich bin generell ein Buy-and-Hold Anleger, d.h. ich versuche nicht Aktien „günstig“ durch eine Market-Timing-Strategie zu kaufen, sondern investiere lieber via „Autopilot“, d.h. durch Sparpläne oder Daueraufträge. Deshalb nutze ich hier das kostenlose Depot der Comdirect Bank, bei der man Aktiensparpläne einrichten kann. Achtung: nur das Depot selbst ist kostenlos, die Ausführung eines Sparplans kostet aktuell 1,5% des Sparplanvolumens.

==> 5-10% von dem, was in Aktienfonds/ETFs landet.

Konkretes Beispiel

Um das Ganze etwas plastischer zu machen, nehmen wir mal folgende Daten an:

  • Alter: 30
  • Nettoeinkommen: 2.500€
  • mtl. Kosten: 1.500€
  • Emergency Fund ist bereits gefüllt

D.h. monatlich stehen 1.000€ für den Vermögensaufbau zur Verfügung, die dann wie folgt verteilt werden:

Tipps: Unsere Bitcoin-FAQ

Im Folgenden haben wir die häufigsten Fragen und Verständnisprobleme rund um das Thema Bitcoin für euch zusammengestellt.

Was sind Bitcoins?

Achtung: Wie bei allen komplexen Systemen ist es schwierig, ein einfache Erklärung in wenigen Worten für „Bitcoin“ zu finden. Ich versuche es dennoch und möchte um die Nachsicht bitten, dass ich eine unscharfe Korrektheit aus Gründen der Vereinfachung in Kauf nehme. Sollte der Bedarf nach tiefergehenden Informationen vorhanden sein, verweise ich an dieser Stelle an den Wikipedia-Artikel zu Bitcoin und für weitere Fragen an das (deutsche) Unterforum auf Bitcointalk.

Einfache Erklärung zu Bitcoin in einem Satz:
Bitcoins sind ein virtuelles Zahlungsmittel

Bitcoins existieren nur auf einem Computer und sind immer sogenannten Bitcoin-Adressen zugeordnet. Diese kann man sich als eine Art Gutschriftskarte vorstellen, die man nur einlösen kann, wenn ein bestimmtes Passwort besitzt („Private Key“ bzw. privater Schlüssel wäre hier der korrekte Ausdruck). Normalerweise hat man nicht nur eine Bitcoin-Adresse sondern eine ganze Sammlung davon, die man in seinem Bitcoin-Wallet aufbewahrt – im übertragenen Sinne also eine Geldbörse, in der sich alle Gutschriftskarten befinden. Ein Wallet ist ein Software-Programm dessen Hauptfunktion darin besteht, dass man sich die einzelnen Passwörter für die Gutschriftskarten nicht merken muss und auf einen Blick sieht, wie viel „Geld“ (also Bitocins) sich auf all seinen Bitcoin-Adressen (=Gutschriftskarten) in Summe befindet.

Man kann sich beliebig viele Bitcoin-Adressen erzeugen, die dann erstmal einfach kein Guthaben drauf haben. Dieses Guthaben wird durch Bitcoin-Transaktionen aufgeladen (oder eben entladen):

Möchte man Bitcoins ausgeben, benötigt man eine Bitcoin-Adresse desjenigen, der die Bitcoins von uns erhalten soll. Diese geben wir in unser Wallet ein und bestimmen die Menge der Bitcoins. Das Wallet sucht sich nun automatisch aus all unseren eigenen Bitcoin-Adressen (=Gutschriftskarten) genau so viele aus, dass deren Summe gerade so passt und überträgt die Bitcoins auf die Adresse des Empfängers. Eine solche Transaktion ist übrigens irreversibel, d.h. sie kann niemals, unter keinen Umständen jemals rückgängig gemacht werden!

Wo kann ich Bitcoins kaufen?

Es gibt verschiedene Wege an Bitcoins zu kommen (Mining mal außen vorgelassen). Bei der Beschreibung der unterschiedlichen Optionen werden wir vor allem diese Punkte berücksichtigen:

  • Wo kann man Bitcoins günstig kaufen?
  • Wie kann man Bitcoins schnell – am besten sofort – kaufen?
  • Ist das Kaufen von Bitcoins sicher?
  • Kann man Bitcoins anonym kaufen?

Online Börsen und Markplätze

Momentan kann man Bitcoins aus Deutschland am einfachsten über eine Bitcoin-Börse bzw. einen Bitcoin-Markplatz kaufen. Hier werden übersichtlich Kauf- und Verkaufangebote dargestellt und man profitiert von den Sicherheitsmechanismen der Plattformen, wie zum Beispiel Verifizierung und Identifikation der Benutzer sowie Bewetungssystemen zur Beurteilung (Verlässlichkeit, Zahlungsgeschwindigkeit, etc.) der entsprechenden Handelspartner. Der Nachteil liegt hier lediglich in der Transaktionsgebühr, die zwar je nach Plattform variiert, aber in der Regel bei ca. 0,5% liegt.

Direkter (physischer) Kontakt zu Privatpersonen

Eine weitere Möglichkeit bietet der direkte Handel mit Privatpersonen – der sich ohne zentrale Plattform natürlich als schwieriger erweist. Allerdings können potenzielle Handelspartner in geographischer Nähe über die Seite https://localbitcoins.com/ gefunden werden. Zwar ist eine bequeme Suche nach Orten möglich, das Angebot ist aber selbst in Großstädten überschaubar und die Preise sind denen der Börsen stark angegelichen. Größter Vorteil dürfte hier die zusätzliche Anonymität sein, da man Bitcoins mit Bargeld kaufen kann. Einen Erfahrungsbericht dazu findet ihr hier.

Bitcoin-Automaten

An einigen Orten (leider nicht in Deutschland) gibt es weiterhin noch speziellen Bitcoin-ATMs, also Bitcoin-Geldautomaten. Der Hersteller Lamassu stellt eine Karte zur Verfügung, auf der dessen Geldautomaten dargestellt sind.

Die wichtigsten Bitcoin-Börsen und -Marktplätze

Wo kann man Bitcoins kaufen? Welche Markplätze gibt es und wie finde ich den richtigen?

  • Bitcoin.de
    Bitcoin.de ist der größte deutsche Bitcoin-Handelsplatz und für deutsche Bitcoin-Einsteiger aus meiner Sicht die beste Anlaufstelle, um erste Erfahrungen zu sammeln. Das Unternehmen arbeitet seit 2013 mit der Fidor-Bank zusammen und der Handel mit Bitcoins wird in der Anleitung oben genauer thematisiert.
  • Mt.Gox
    Achtung: Mt. Gox hat am 26. Februar 2014 Insolvenz angemeldet und wird hier nur der Vollständigkeit noch aufgeführt!
    Mt.Gox ist momentan war die zweitgrößte Bitcoin-Börse der Welt. Das japanische Unternehmen Tibanne Ltd betreibt die Plattform, deren Name sich aus der früheren Verwendung der Domain als Markplatz für das Kartenspiel „Magic – The Gathering“ (Online eXchange) ableitet. Die Börse hat allerdings sowohl mit Finanz-regulatorischen als auch mit gravierend technischen Problemen zu kämpfen und Auszahlungen sind (wenn überhaupt) nur mit langen Verzögerungen möglich. Pro Transaktion ist eine Gebühr von 0,6% des Transaktionsvolumens fällig. Ein Einstieg bei dieser Börse ist aktuell absolut nicht zu empfehlen. Weitere Infos zum „Rise and Fall“ von Mt. Gox findet ihr bei CoinDesk.
  • BTC China
    BTC China ist war Chinas größter Handelsplatz für Bitcoins – bzw. sogar der weltweit größte lt. ZDNET. Auf Grund der hohen Komplexität und Kosten von Ein- und Auszahlung (lediglich Renminbi sind als Währung anerkannt) ist die Plattform mit Sitz in Beijing für Europäer aktuell eher uninteressant. Nach der Wiedereinführung der Transaktionsgebühren und dem starken Widerstand seitens der Chinesischen Regierung gegen den Bitcoin musste sich die Plattform hinsichtlich des Handelsvolumens der Börse Huobi geschlagen geben. Einen Erfahrungsbericht zu BTC China findet ihr hier.
  • Huobi
    Huobi gilt aktuell als die Bitcoin-Börse mit dem weltweit größten Handelsvolumen. Ihr Wachstum wurde maßgeblich durch die Wiedereinführung der Transaktiongebühren auf BTC China gefördert. Weiterhin wurde zeitweise ein System genutzt, bei dem das private Bankkonto von Huobis CEO Li Lin für Einzahlungen genutzt wurde, um auf diese Weise die strikten chinesischen Restriktionen zum Bitcoin-Handel zu umgehen. Hier findet ihr weitere Informationen zur aktuellen rechtlichen Situation in China bezogen auf die dortigen Bitcoin-Börsen. Auch nachdem die Möglichkeit des Handels über das private Bankkonto von Huobis CEO entfernt wurde, bleibt Huobi die größte Börse – vermutlich nicht zuletzt weil aktuell (Stand 9. Februar 2014) keine Transaktiongebühren anfallen. Allerdings ist auch hier der Handel auf Renminbi beschränkt und damit für Nicht-Chinesen relativ komplex zu realisieren.
  • Bitstamp
    Die Bitstamp Ltd. ist ein Londoner Unternehmen und gilt als größte europäische Bitcoin-Börse, deren Markplatzgebühr je nach Volumen bei 0,2% bis 0,5% pro Transaktion liegt. Newfination hat Anfang November 2013 eine ausführliche Einleitung zu Bitstamp veröffentlicht. Das Konto von Bitstamp liegt übrigens in Slowenien.
  • BTC-e
    BTC-e ist eine Bitcoin Börse, die auf Grund der verfügbaren Währungen (Dollar, Euro und Rubel) gerne in Russland verortet wird. Tatsächlich gibt es keine verlässlichen Informationen über den tatsächlichen Standort. Vermutungen umfassen Russland, Zypern und Bulgarien. Für Transaktionen werden 0,2% Gebühren fällig. Weitere Informationen zu BTC-e gibt es unter Kurzvorstellung: Bitcoin-Börse BTC-e.

Zahlungsarten: Wie kann ich Bitcoins kaufen?

Die Zeiten der Überweisung am Bankschalter sind vorbei: Paypal, Kreditkarten und Online-Überweisungen lassen grüßen – aber kann man damit auch Bitcoins kaufen (und wenn ja: wie)?

Bitcoins mit Paypal kaufen

Bisher ist es leider nicht möglich, Bitcoins via PayPal über Bitcoin.de zu kaufen. Generell akzeptiert fast keine Bitcoin-Börse PayPal als Zahlungsmethode, da eine PayPal Transaktion sehr einfach rückgängig gemacht werden kann (Kontoinhaber gibt an, keine „Ware“ erhalten zu haben), wohingegen das bei einer Bitcoin-Transaktion nicht möglich ist.

Leider ist das nicht nur ein theoretisches Problem sondern trat in der Praxis häufig genug auf, siehe z.B. hier, da und dort. Weiterhin ist bekannt, das PayPal selbst den Handel mit Bitcoins in den Nutzungsbedingungen untersagt und deshalb auch gerne mal eigenmächtig Konten einfriert, wenn entsprechende Transaktionen durchgeführt werden. Auf Quora gibt es eine ausführliche Erklärung zu diesem und weiteren Problemen bezüglich Bitcoin und Paypal.

Deshalb an dieser Stelle der dringende Hinweise:
Bitte keine Bitcoins via PayPal kaufen!

Bitcoins mit Kreditkarte kaufen

Hier liegt ein ähnliches Problem wie bei PayPal vor: Transaktionen mit Kreditkarten können (relativ) einfach rückgängig gemacht werden – und das meist noch lange nach der Zahlung. Das ist zwar sehr „Zahler“-freundlich, kann aber den Ruin für den Zahlungsempfänger (also denjenigen, der die Bitcoins verkauft) bedeuten. Keine der großen Börsen akzeptiert Kreditkarten.

Allerdings gibt es einige Unternehmen, die Vorstöße in Richtung Bitcoins mit Kreditkarte kaufen wagen, zum Beispiel meetpays. Da diese jedoch ebenfalls vor dem Chargeback-Problem (also dem Rückgängig-machen der Kreditkarten-Transaktion) stehen, sind hier relativ viele Identifikationsangaben nötig (z.B. Stromrechnung…) – womit der Vorteil gegenüber einer normalen Überweisung für die meisten hinfällig ist.

Insgesamt deshalb folgender Ratschlag:
Aktuell besser keine Bitcoins mit Kreditkarte kaufen!

Bitcoins via Lastschrift kaufen

Gleiche Probleme wie oben: Lastschriften können relativ problemlos widerrufen werden. Und es gibt einfach keine Börse die Lastschrift akzeptiert, ergo: Bitcoins kann man nicht via Lastschrift kaufen.

Bitcoins via Paysafe kaufen

Kurz und knackig: Es gibt aktuell keine Börse, bei der man Bitcoins direkt via Paysafe bzw. PaysafeCard kaufen kann.

Bitcoins via Sofortüberweisung kaufen

Siehe Paysafe – momentan ist es leider nirgendwo möglich, direkt Bitcoins mit einer Sofortüberweisung zu kaufen.

Bitcoins via Überweisung kaufen

Unter Bitcoin.de können Bitcoins mit einer normalen Banküberweisung gekauft werden. Dazu muss allerdings das Konto des Käufers zuvor verifiziert werden. In der Anleitung wird dieser Schritt unter Kontodaten eintragen und verifizieren erläutert.

Währungen und der Bitcoin-Wechselkurs

Sind Bitcoins währungsgebunden? Auf was muss ich achten und wo finde ich aktuelle Wechselkurse

Bitcoins sind an keine Währung gebunden. Es ist aber möglich, eine Währung in Bitcoin zu tauschen (und umgekehrt) sofern sich ein entsprechender Tauschpartner findet.

Der Wechselkurs in einer bestimmten Währung richtet sich nach Angebot und Nachfrage – sprich die aktuell durchgeführten Transaktionen bestimmen den aktuellen Kurs. Es gibt einige Webseiten, auf denen man eine Übersicht des aktuellen Bitcoin-Kurses in verschiedenen Währungen im zeitlichen Verlauf anzeigen lassen kann. Der aktuelle Kurs ist dabei immer auf eine Börse und eine Währung bezogen – hier der Bitcoin-Kurs für Euro und Bitcoin.de:

Eine tabellarische Übersicht aller Börsen gibt es unter http://btckan.com/ und weitere Webseiten, die Bitcoins-Charts zur Verfügung stellen, findet ihr in der folgenden Liste:

Aktuelle Kursentwicklung

10. Februar 2014

Der aktuelle Kursabsturz fand auf Grund einer Pressemeldung der ehemals größten Bitcoin-Börse Mt.Gox statt. Mt.Gox hat bereits gegen Ende letzter Woche die Bitcoin-Auszahlungen mit dem Hinweis auf technische Probleme ausgesetzt und hat gestern eine Pressemitteilung herausgegeben, in die sie auf einen angeblichen „Fehler“ im Bitcoinprotokoll hinweisen um damit die technischen Probleme zu begründen.

Was steckt wirklich dahinter: Der angesprochene Fehler ist ein seit 2 Jahren bekannter und als nicht-systemkritisch eingestufter Bug im Bitcoin-Protokoll. Dieser wirkt sich in keiner Weise auf die Sicherheit von Bitcoin aus, sondern erfordert lediglich eine umsichtige Programmierung bei der Nutzung des Protokolls. Mt.Gox ist jedoch eine der wenigen Börsen, die nicht auf den offiziellen Bitcoin-Client setzen, sondern eine Eigen-Entwicklung nutzen und genau diese hat Probleme mit dem angesprochenen Bug. Unterm Strich hat also Mt.Gox Mist gebaut und versucht jetzt die Schuld auf das Bitcoin-Protokoll zu schieben.

Weitere Informationen zu dem angesprochenen Bug gibt es unter http://blog.oleganza.com/post/76213549017/mtgox-and-malleable-transactions und unter http://cryto.net/~joepie91/blog/2014/02/10/why-mtgox-is-full-of-shit/ noch eine Zusammestellung zu den ganzen Fauxpas, die sich Mt.Gox schon so geleistet hat.

12. Februar 2014

Nach der von Mt. Gox an den Pranger gestellten „Sicherheitslücke“ (der sog. Malleable-Transactions-Bug) fand gestern Nacht ein DDoS-Angriff auf das Bitcoin-Netzwerk statt. Dieser Angriff zielt auf eben jenen Bug ab, mit dem Mt. Gox die temporärere Einstellung der Bitcoin-Auszahlungen begründet hat. Auch weitere Börsen sind von diesem Angriff betroffen, da aktuell massenhaft duplizierte Transaktionen im Netzwerk aufschlagen. Wichtig ist hier zu erwähnen, dass dadurch kein Double-Spending möglich ist!

Weitere Informationen zur DDoS Attacke auf das Bitcoin Netzwerk gibt es unter https://blog.bitcoin.de/der-malleable-transactions-angriff-auch-bitcoin-de-setzt-auszahlungen-aus und unter http://www.coindesk.com/massive-concerted-attack-launched-bitcoin-exchanges/

Bitcoins als weltweite Währung?

Bitcoins sind nicht ortsgebunden – aber heißt das auch, dass ich sie in jedem Land kaufen kann? Gibt es Restriktionen oder Sonstiges?

  • Wie kann man Bitcoins in Deutschland kaufen?
  • Wo kann ich Bitcoins in Österreich kaufen?
  • Wie können Bitcoins in der Schweiz gekauft werden?

Diese Länder werden problemlos über Bitcoin.de abgedeckt – hier geht’s zur ausführlichen Anleitung.

Aktuelles und Informatives rund um Bitcoins

Bitcointalk.org: List of Major Bitcoin Heists, Thefts, Hacks, Scams, and Losses

Liste aller größeren Bitcoin-Hacks von Börsen, Privatpersonen etc.
Righto.com: Bitcoins the hard way: Using the raw Bitcoin protocol
Außerordentlich ausführliche Beschreibung des Bitcoin-Protocols und wie man es selbst als Programmierer nutzen kann. Mit vielen Querverweisen und Hilfestellungen bei praktischen Problemen.

News und Aktuelles

3. April 2013 – Medium: The Bitcoin Bubble and the Future of Currency
Kritischer Artikel anlässlich des starken Anstiegs des Bitcoin-Wertes.
8. April 2013 – Gründerszene: 9flats akzeptiert Bitcoin
Der private Ferienwohnungsvermittler 9 Flats akzeptiert Bitcoins als Zahlungsmittel.
10. April 2013 – arstechnica: Bitcoin crashes, losing nearly half of its value in six hours
Artikel zum „Crash“ des Bitcoin-Kurses nach dem rasanten Anstieg im März/April 2013.
11. April 2013 – Dealbook-NY Times: Never Mind Facebook; Winklevoss Twins Rule in Digital Money
Die Winklevoss-Zwillinge (bekannt als Kläger gegen Facebook / Mark Zuckerberg auf Grund Diebstahl geistigen Eigentums) investieren 11 Millionen in Bitcoins.
15. April 2013 – Gizmodo: Digital Drills: The Monster Machines that Mine Bitcoin
Ausführlicher Artikel zum Status Quo des Bitcoin-Minings und der Entwicklung von den Anfängen bis heute.
19. Mai 2013 – T3N: Was den Bitcoin-Durchbruch verhindert
Fundierte Argumente gegen den Durchbruch von Bitcoins als Ablösung von traditionellen Währungen.
11. Juli 2013 – T3N: Bitcoin-Marktplatz kooperiert mit deutscher Fidor Bank: Handel über Girokonto möglich
Durch die Kooperation mit einer echten Bank könnte der Handel extrem vereinfacht und somit der breiten Masse zugänglich gemacht werden.
19. August 2013 – T3N: Bitcoins: Crypto-Währung offiziell anerkannt
In Deutschalnd werden Bitcoins als sogenannte digitale Rechnungseinheiten akzeptiert und sind somit aus rechtlicher sowie steuerlicher Sicht gebilligt.
9. Oktober 2013 – ZDNET.de: Internationale Verhaftungswelle rund um Drogenmarktplatz Silk Road
Der internationale Online-Drogenmarkplatz „Silk Road“ wird nach der Verhaftung seines Urhebers Ross Ulbricht geschlossen. Silk Road galt als einer der größten Umschlagplätze für Bitcoins, die dort als Zahlungsmittel für meist illegale Dienstleitungen und Produkte eingesetzt wurden.
7. November 2013 – T3N: Hacker stehlen Bitcoins im Wert von 800.000 Euro aus „sicheren“ Bitcoin-Wallets
Die Bitcoin-Plattform inputs.io wurde gehackt und von den dort hinterlegten Accounts wurden Bitcoins im Wert von 800.000 Euro gestohlen.
5. Dezember 2013 – ZDNET.de: Silk-Road-Nachfolger mit Bitcoins im Millionenwert verschwunden
Die Plattform Sheep Marketplace – seines Zeichens inoffizieller Nachfolger von Silk Road – verliert in einem angeblichen Hacker-Angriff sämtliche Bitcoins und stellt daraufhin den Betrieb ein.
8. Dezember 2013 – Bitcoin.de: China erklärt Bitcoin zum legitimen virtuellen Gut – Preis stürzt ab.
Anfang Dezember gab es einen massiven Einbruch des Bitcoin-Kurses, der mutmaßlich vor allem mit der Festlegung Chinas zu tun hat. Gemäß der chinesischen Zentralbank sind Bitcoins kein legitimes Finanzmittel und dürfen nicht von Banken gehandelt oder von Dienstleistern als Zahlungsmittel akzeptiert werden.
17. Dezember 2013 – CryptoCoinNews.com: China screws Bitcoin
Weitere Erläuterungen zum Absturz des Bitcoin-Kurses auf Grund der chinesischen Regulierungen. Interessant ist hier vor allem die Informationen, dass Bitcoin-Börsen mit Beginn des neuen chinesischen Jahres (Ende Januar 2014) illegal werden.
19. Dezember 2013 – VICE.com: Who’s Afraid of Bitcoin? These Countries
Übersicht der aktuellen Regulierungen von Bitcoin in einigen Ländern, u.a. Deutschland, China und die USA.
5. Januar 2014 – CryptoCoinNews.com: Bitcoin Price EXPLODING
Der Bitcoin-Preis überschreitet die 1000$ Marke zum zweiten Mal, möglicherweise als Folge von mehreren positiven Nachrichten: Overstock.com und Zynga haben angekündigt, Bitcoins in Zukunft zu akzeptieren. Außerdem gibt es Gerüchte, das Netflix selbiges vor hat.
16. Januar 2014 – Forbes: The Feds Are Ready To Sell $25 Million of Bitcoin Seized From The Silk Road
Das FBI(„The Feds“) plant die ca. 30.000 Bitcoins zu verkaufen, die bei der Silk Road Razzia sichergestellt wurden. Dies soll nach einem Auktionssystem und nicht etwa auf den bekannten öffentlichen Börsen geschehen.
10. Februar 2014 – Oleg Andreev: MtGox and malleable transactions
Mt.Gox stoppt Bitcoin-Auszahlungen und weist auf einen „Bug“ im Bitcoin-System hin, der sich jedoch als fehlerhafte Implementierung durch Mt. Gox herausstellt. Der Kurs stürzt kurzfristig ein.
12. Februar 2014 – Bitcoin.de: Update: Auszahlungen bei Bitcoin.de wieder aufgenommen – Malleable Transaktionen
In Folge eines DDoS-Angriffs auf das Bitcoin-Netzwerk, dass den durch Mt.Gox „aufgedeckten“ Bug ausnutzt, setzen alle Börsen kurzfristig den Handel aus, um ihre Systeme zu prüfen. Ein weiterer Kurseinbruch ist die Folge.
13. Februar 2014 – CryptoCoinNews.com: Silk Road 2.0 Has Been Hacked And At Least 4,673 BTC Stolen; Operator Says Centralized Escrow Service Can’t Ever Work
SilkRoad 2.0 – der bekannteste Nachfolger der originalen Silk Road Plattform – gibt an, ebenfalls im Rahmen des Transaction Malleability Bugs um mehrere Tausend Bitcoins bestohlen wurden zu sein. Kritiker schließen jedoch auch einen Inside-Job (angeführt durch den „Besitzer“ von SilkRoad 2.0) nicht aus.
26. Februar 2014 – Coindesk.com: Mt. Gox Files for Bankruptcy, Claims $63.6m Debt
Die ehemals größte Börse Mt.Gox ist insolvent. Laut eigenen Aussagen fehlen ingesamt 800.000 Bitcoins (750k von Kunden; 100k von Mt.Gox). Ob Mt.Gox Kunden ihr ausstehendes Guthaben wiedersehen ist Ungewiss. Der Kurs stürzt für einige Tage ab.
10. April 2014 – CryptoCoinsNews.com: BREAKING: Einbruch von Bitcoin-Kurs nach Einzahlungsstop chinesischer Börsen
Die Ankündigung verschiedener chinesischer Börsen, ab dem 15. April keine Bankeinzahlungen mehr anzunehmen füht zu einem Einbruch des Bitcoin-Kurses auf knapp 300 Euro.

Bewertung zu Bitcoins-Kaufen.org

Die Anleitung zum Bitcoins kaufen auf https://www.bitcoins-kaufen.org/ ist sehr detailliert und einsteigerfreundlich geschrieben. Sie richtet sich definitiv an Personen, die gerade erst in das Thema Bitcoin eingestiegen sind, bzw. dies noch vorhaben und gibt ihnen einen Leitfaden an die Hand. Ich vergebe ’nur‘ 4 von 5 möglichen Punkten, weil der Inhalt sehr stark auf den Marktplatz Bitcoin.de ausgelegt ist. Dieser ist zwar für Einsteiger (gerade aus Deutschland) sehr gut geeignet, stellt aber nicht die einzige Möglichkeit zum Bitcoins kaufen dar.

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Bereits seit 2012 entwickelt sich der Bitcoin Kurs rasant nach oben. Viele, die damals für wenige hundert Euro Bitcoins gekauft haben, sind mittlerweile Millionär.
Doch vor der Investition kommen natürlich zahlreiche Fragen auf.
Wie Bitcoins kaufen und verkaufen? Wie entsteht der Bitcoin Kurs? Was ist ein Bitcoin-CFD?
Diese und weitere Fragen beantworten wir in unserem kostenloser Online-Ratgeber Bitcoins kaufen

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Was ist Bitcoin?

Unter den Kryptowährungen ist der Bitcoin (auch BTC) wohl die bekannteste Währung und für Händler und Anleger bei weitem die bedeutendste. In den Bereichen Marktkapitalisierung und Wertentwicklung hat sie sich mit Abstand auf Platz 1 positioniert.
Innerhalb des Jahres 2016 hat sich der Wert nur eines Bitcoins um 126 Prozent gesteigert und hat so 2017 Maximalstände um 20.000 Dollar (US) erreichen können. Personen, die Bitcoins kaufen wollen und die Kursentwicklungen genau beobachten, können so mithilfe der richtigen Strategie und ein wenig Glück enorme Gewinne generieren. Der Handel mit Bitcoins hat so bereits zahlreiche Menschen zu Millionären gemacht.

Bereits in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begannen IT-Experten, Mathematiker und Kryptographen mit der Entwicklung von Konzepten zum Thema „digitales Geld“. Die damals entstanden Verschlüsselungstechnologien wurden später genutzt, um eine Blockchain zu erschaffen; ein Netzwerk, welches öffentlich zugänglich ist, jedoch keine nachträglichen Veränderungen zulässt. Die nachfolgenden Konzepte flossen dann in das 2008 veröffentlichte Bitcoin-Whitepaper (das Bitcoin-Regelwerk) von Satoshi Nakamoto mit ein:

  • Private und öffentliche Schlüssel aus „Digicash“ (David Chaum, 1990)
  • „Proof of Work“- Mining aus “Hashcash” (Adam Back, 1997; basierend auf Arbeiten von Cynthia Dwork (Informatik) und Moni Naor (Kryptographie))
  • Dezentrale Netzwerke aus „B-Money“ (Wie Dai, 1998)
  • Geldsysteme ohne Zentralbank aus „Bitgold“ und „Smart Contracts“ (Nick Szabo, 1998).

Durch die Kombination dieser Konzepte und Ideen mit dem Blockchain-Netzwerk wurde Bitcoin erschaffen.

Die Motivation, die Satoshi Nakamoto besonders antrieb, war die Schaffung eines Bezahlsystems, welches ohne externe und kostenpflichtige Vermittlung zwischen Käufer und Verkäufer auskommt. Bisher mussten für jede Transaktion Vermittler wie PayPal, Banken oder Kreditkartenanbieter bereitstehen. Dies verursacht jedoch zusätzliche Kosten durch Gebühren und zudem auch unnötige Grenzen, da nicht jeder Zugang zu diesen Bezahldienstleistern hat.

Diese Problematik konnte durch die Einführung der Bitcoin-Währung gelöst werden. Jeder Mensch kann nun, egal wo er sich auch befinden mag, mithilfe eines Smartphones mit Internetzugriff, Bitcoins kaufen, mit ihnen handeln und bezahlen. Niemandem kann der Zugriff darauf verwehrt werden. Die Veröffentlichung in der Zeit der Kreditkrise 2007/08 war deshalb sehr passend.

Der Aufbau der Bitcoin-Technologie ist anders aufgebaut, als man es von einer globalen Währung vermuten würde. Es gibt keine Hierarchien oder eine Unternehmensstruktur, denn die Open-Source-Software, welche hinter dem Bitcoin steht, ist frei für jeden verfügbar und hat keinen Besitzer. Tatsächlich können Sie sich die Software kostenlos herunterladen, auf Computer oder Smartphone einrichten oder den Software-Code anschauen. Ebenso sind Vorschläge zur Verbesserung der Software oder des genannten Regelwerks möglich, welche dann von allen Beteiligten bewertet werden.
Durch die Unveränderbarkeit des Blockchain-Netzwerks kann die Zuverlässigkeit, welche bisher nur durch die gewinnorientierten Vermittler möglich war, durch die Währung selbst erreicht werden. Des Weiteren bietet das Bitcoin-System zusätzlich einen Anreiz für alle Nutzer durch die Möglichkeit des Minings.

Zudem ist es seit der Entstehung im Jahr 2009 noch niemandem gelungen, die Blockchain zu hacken. Alle Transaktionen mit den Bitcoins, die seit Beginn getätigt wurden, sind momentan in einem dezentralen System auf rund 12.000 Rechnern rund um den Globus verteilt und gesichert.

Durch diese innovativen Konzepte ist die Handhabung der Kryptowährungen völlig anders als der bisherige Umgang mit Geld. Lediglich das Vertrauen in die Sicherheit dieses Systems, muss sich in der Weltbevölkerung noch etablieren.

2-Minuten-Video „Was ist Bitcoin?“

Was ist Bitcoin? Wie Bitcoin kaufen?

Hohe Nachfrage nach Bitcoins

Manche Experten und Trendforscher sagen dem Bitcoin-Kurs sogar einen Anstieg auf die 500.000-Dollar-Marke voraus und auch das „Blockchain and Crypoasset Pre-Event“ Anfang 2019 zeichnete ein Bild des weiteren Wachstums. Die Empfehlung der Anlage in Blockchain und Kryptowährungen wird von immer mehr Vermögensverwaltern und professionellen Beratern unterstützt, selbst große Bankinstitute haben die Kryptowährungen für sich entdeckt. Die Investmentbank JPMorgan hat bereits eine eigene Kryptowährung an den Markt gebracht und auch der Online-Handel akzeptiert die neue Bezahlart immer umfassender.

Bitcoins sind mittlerweile im Mainstream-Bereich angekommen. Es sind nicht mehr nur IT-Spezialisten, die mithilfe von Kryptowährungen online einkaufen, der Tausch und Handel wird auch bei Anlegern und Spekulanten immer beliebter und der Trend steigt stetig an. Dennoch gibt es auch starke Kritiker, die den Bitcoin-Handel als Hochrisiko-Investment oder „heiße Luft“ bezeichnen. Schlussendlich bestimmt sich der Preis aus Angebot und Nachfrage und es ist bereits abzusehen, dass die anonymisierte Bezahlung durch die Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin, Ethereum usw. weiter ansteigen wird.

Wie entstehen Bitcoins?

Um Bitcoins zu „erschaffen“, muss ein Computer Rechenleistung erbringen. Dabei werden Transaktionen (wie beispielsweise Überweisungen oder Transfers) als Datenblöcke durch die Berechnung von verschiedenen Formeln an die bestehende Datenblock-Kette (Blockchain) gehängt. Diesen Vorgang bezeichnet man als Mining, also das Anhängen von Datenblöcken an die Blockchain durch Rechnerleistung. Dafür erhält der Miner dann eine Entlohnung in Form von Bitcoins. Durch diese Aufwandsentschädigung für den Miner wird die Community zum Guten hin beeinflusst und die Blockchain wird wahrheitsgetreu weitergeführt.

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Beachten Sie bitte: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Das Regelwerk hat genaue Bestimmungen zur Entlohnung der Miner festgelegt. Insgesamt ist die maximale Bitcoin-Anzahl auf 21 Mio. begrenzt, wovon bereits etwa 17 Mio. BTC geschürft wurden. Dadurch, dass die Entlohnung alle vier Jahre halbiert wird, wird die Gesamtmenge der Bitcoins erst 2040 komplett verfügbar sein. Da für die Miner dann kein Anreiz mehr bestehen würde die Bitcoin-Blockchain aufrecht zu erhalten, werden sie dann mit Transaktionsgebühren belohnt werden.

Momentan wird die Blockchain dezentral und synchron auf etwa 12.000 Computern global gesichert. Trotzdem hat niemand die Besitzrechte an der Software. Tatsächlich kann jeder einen Download durchführen und sie ebenso auf dem eigenen Rechner installieren. Dies unterstützt die umfassende Sicherung des Netzwerk nur noch weiter.

Die Blockchain hat seit Beginn des Bitcoins alle Transaktionen im Netzwerk erfasst. Jeder einzelne Transfer ist genauestens dokumentiert, nichts kann manipuliert werden. Allein Ihr Passwort, oder auch privater Schlüssel, verschafft Ihnen den Zugang zu Ihren Bitcoins.

Wer ist Satoshi Nakamoto?

Satoshi Nakamoto ist ein Pseudonym. Es ist nicht bekannt, ob es sich um eine Einzelperson oder doch um eine Gruppe aus Programmierern, Wissenschaftlern oder Kryptographen handelt. Es ist ein Geheimnis, dass vielleicht nie gelüftet werden wird!

Fakt ist: Die Domain bitcoin.org wurde Mitte August 2008 registriert und die Anonymität des Registrierenden wird durch Hilfe eines panamaischen Unternehmens gewahrt. Ende Oktober 2008 erklärte ein, als Satoshi Nakamoto registrierter, Benutzer in der „Cryptography Mailing List“, dass er Teil der Arbeit an einer Kryptowährung ist und verlinkte zusätzlich auf das Bitcoin Whitepaper Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System

Der amerikanische IT- und Kryptographie-Experte Hal Finney beschäftigte sich bereits ausgiebig mit der Möglichkeit einer digitalen Währung. Bisher scheiterte er jedoch vor allem am technischen Aspekt, der einer dauerhaft sicheren Regelung entsprechen muss. Er setzte sich mit Satoshi Nakamoto in Verbindung und schürfte nach Softwareveröffentlichung im Januar 2009 als einer der ersten Bitcoins. Nakamoto hatte wenige Tage zuvor mit dem Mining der Datenblöcke begonnen. Leider verstarb Finney kurze Zeit später an einer Nervenerkrankung.

Satoshi Nakamoto stand bis Mai 2012 außerdem für Fragen, Anmerkungen und Erklärungen zu neuen Updates zur Verfügung. Er nahm rege an Diskussionen mit anderen Software-Entwicklern teil und die Community konnte so auch weitere Aspekte seiner Motivation in Erfahrung bringen.

Nachdem die Medien im Jahr 2014 die Identität des angeblichen Erfinders ausfindig gemacht hatten, meldete sich das Pseudonym Satoshi Nakamoto zum letzten Mal. „Newsweek“, eine US-amerikanische Zeitschrift, behauptete, dass Dorian Satoshi Nakamoto das wahre Mastermind hinter dem Bitcoin-Konzept sei. Die letzte Nachricht dementierte dies aber. Der wahre Satoshi Nakamoto postete: „I am not Dorian Nakamoto“.

Wie Bitcoins kaufen und verkaufen?

Die bekannteste und wichtigste Kryptowährung ist der Bitcoin. Das Interesse von Anlegern an Bitcoins wächst aufgrund der technischen Möglichkeiten von Kryptowährungen und der Performance immer weiter an. Um Bitcoins zu erwerben, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie können entweder „echte“ Bitcoins kaufen oder mithilfe eines Finanzproduktes direkt am Bitcoin-Kurs teilhaben.

Bitcoins handeln mit Bitcoin-CFD

Wenn Ihr Fokus eher auf der Wertentwicklung des Bitcoins liegen soll, so bieten sich Bitcoin-CFDs als ideale Methode an. Über einen Bitcoin-CFD können Sie besonders einfach am Bitcoin-Kurs partizipieren, denn ein Konto ist sehr schnell eröffnet und Einzahlungen können über PayPal, Kreditkarte oder mithilfe einer Banküberweisung erfolgen. Bei der Methode der Bitcoin-CFDs kaufen Sie keine Bitcoins selbst, sondern Sie investieren in die Veränderung des Bitcoin-Kurs, ähnlich wie beim Handel mit Wertpapieren. Anders als bei Bitcoin-Börsen, können Sie sich Ihr Guthaben bei einem Verkauf des CFDs jederzeit und vollständig auszahlen lassen. Ihr Geld wird Ihnen sofort gutgeschrieben. Ein echter Vorteil, den beim Handel mit „echten“ Bitcoins über Bitcoin-Börsen kann sich die Auszahlung Ihres Kapitals manchmal über mehrere Tage hinziehen. Deswegen ist die Variante der Bitcoin-CFD eine gute Einstiegsmethode, wenn Sie über die Kursentwicklung des Bitcoins an der Wertentwicklung teilhaben möchten.

Was ist ein Bitcoin-CFD?

Das CFD ist ein „Differenzkontrakt“. Hierbei wird das Geld auf die Entwicklung eines Produktkurses, wie beispielsweise einer Währung, gesetzt. Entsprechend kaufen Sie keine Bitcoins an sich, sondern versuchen die zukünftige Entwicklung des Bitcoin-Kurses korrekt vorherzusagen. Generell sowohl kann auf eine positive als auch negative Kursänderung gesetzt werden. Je weiter sich der Kurs nun in eine Richtung vom Ausgangswert entwickelt, desto höher sind auch Gewinn oder Verlust. anhand von einer vorher festgelegten Rendite. Die erhaltenen Rendite kann man sich dann auszahlen lassen oder direkt in neue CDFs investieren. In diesem Fall besteht dann aber das Risiko, bei einer falschen Einschätzung vom Kurs, die besagte Rendite wieder zu verlieren.

Der Handel mit CDFs beschränkt sich natürlich nicht nur auf Kryptowährungen wie den Bitcoin. Es kann Geld auf alle Kursentwicklungen gesetzt werden, egal ob es sich um Aktien, Rohstoffe oder Indizes wie ETFs handelt. Sollten Sie also gleichzeitig auch eine Investition in andere Branchen wagen wollen, so bietet es sich an, einen Anbieter zu wählen, der Zugriff auf eine Vielzahl solcher Märkte hat.

Was ist ein Bitcoin-Zertifikat?

Eine weitere, relativ einfache Investitionsmöglichkeit bieten Bitcoin-Zertifikate. Ähnlich wie schon bei den CDFs, ist hier kein Besitz von Bitcoins Voraussetzung. Die Zertifikate lohnen sich für Sie bei Kursanstiegen. Bislang sind sie jedoch noch nicht uneingeschränkt im Umlauf. Die Bank Vontobel aus der Schweiz hat aber bereits ein Bitcoin-Zertifikat im Angebot.

Das Open End Partizipationszertifikat auf Bitcoin (ISIN DE000VL3TBC7/WKN VL3TBC) ermöglicht Ihnen die Investition Ihres Geldes in Bitcoins. Das Zertifikat stellt hierbei die Performance des Kurses dar und bietet die Teilhabe von fast 1:1 an Kursgewinnen oder -verlusten von Bitcoins vs. US-Dollar.

Auch wenn das Zertifikat in der Laufzeit auf zwei Jahre beschränkt ist, so ist es dennoch recht beliebt. So war dieses Produkt im Juli 2018 eines der meistgehandelten an der Börse SIX Swiss Exchange. Mittlerweile wurde das Emissionsvolumen auf ganze 40 Mio. Franken angehoben.

Neben den Bitcoin-CFDs ist die Investition in ein Bitcoin-Zertifikat deshalb eine sehr komfortable Möglichkeit in Bitcoins zu investieren – Sie benötigen dafür lediglich ein Wertpapierdepot als Voraussetzung.

Neben der Investition in ein Bitcoin-Zertifikat können Sie auch in andere Kryptowährungen Geld anlegen. Das Open End Partizipationszertifikat auf Bitcoin-Cash (ISIN DE000VL99BC4/WKN VL99BC, ebenfalls bei Vontobel erhältlich) beschäftigt sich beispielsweise mit der Kursentwicklung des Bitcoin-Cash.

Echte Bitcoins kaufen

Anders als bei einem Bitcoin-CFD oder Bitcoin-Zertifikat, wandeln Sie beim Kauf von „echten“ Bitcoins Euro in die digitale Währung um. Dadurch können Sie um einiges anonymer agieren. Der Kauf von Bitcoins lässt sich entweder durch einen Marktplatz oder über eine Börse realisieren. Allerdings ist hierfür auch der Aufwand um einiges größer.

Um die Bitcoins auch aufbewahren zu können benötigen Sie zwingend eine Wallet. Hier werden, wie bei einem Schlüsselbund, alle Adressen der eigentlichen Bitcoins gesammelt und verwaltet. Außerdem können über die Wallet Transaktionen getätigt und der Empfang und die Versendung der Bitcoins reguliert werden,

Die Überweisung von Bitcoins ist der „normalen“ Banküberweisung recht ähnlich. Statt Kontonummer oder IBAN senden Sie das Geld an eine Bitcoin-Adresse. Da Sie das Geld direkt ohne Umwege an andere Personen oder Adressen versenden, fallen im Vergleich mit der Bank sogar weniger Gebühren an.

Beim Kauf von Bitcoins über verschiedene Ressourcen, bietet es sich an, alle Bitcoins in einer Wallet zusammenzufassen. Am praktikabelsten ist da eine Smartphone-Anwendung, doch es besteht auch die Möglichkeit, die Software auf anderen Geräten wie PC, Laptop oder Tablet zu installieren. Um die Wallet möglichst umfassend zu schützen, ist es notwendig, dass nach Installation eine Passphrase, ein sehr starkes Passwort, festgelegt wird. Dieses Passwort muss dann bei jeder Überweisung eingegeben werden.

Bitcoins auf einem Bitcoin-Marktplatz kaufen

Bitcoins können zum einen auf einem Online-Marktplatz erworben wenden. Einer der bekanntesten und größten Anbieter im deutschen Raum ist bitcoin.de, Teil der Bitcoin Group SE. Trader können hier direkt mit Anbietern von Bitcoins verhandeln, wodurch sich der Bitcoin-Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt und entsprechend stark variieren kann.

Konkret werden hier Angebote oder Gesuche mit einem, vom Benutzer festgelegten, Preis versehen. So kann genau nachvollzogen werden, zu welchem Preis wie viele Bitcoins verfügbar sind. Akzeptiert nun ein Nutzer das Angebot eines anderen, so kommt ein Geschäft zustande und die Bitcoins werden gegen den festgelegten Gegenwert getauscht. Der Käufer erhält seine Bitcoins dann als digitale Daten für seine Wallet und dem Verkäufer wird der Betrag auf seinem Bankkonto gutgeschrieben.

Der Betreiber des Marktplatzes erzielt seinen Gewinn durch Gebühren, die für das Tauschen, Einzahlungen oder Auszahlungen der Benutzer, anfallen. Diese Gebühren sind jedoch relativ günstig und werden zu gleichen Teilen von Käufer und Verkäufer übernommen.

Für das Tauschgeschäft über bitcoin.de empfiehlt sich eine Kontoeröffnung bei der Fidor-Bank. Diese Bank hat sich nämlich auf das Segment Kryptowährungen spezialisiert. Der Prozess der Registrierung für ein Konto umfasst unter anderem auch das Videoident-Verfahren und kann allerdings einige Tage Zeit in Anspruch nehmen.

Während der Bitcoin-Handel an Krypto-Börsen automatisiert erfolgt, werden die Trades auf einem Marktplatz manuell abgewickelt. Sie als Anleger müssen also selbst nach einem passenden Verkaufsangebot suchen.

Bitcoins über eine Bitcoin-Börse kaufen

Die andere Variante des Kaufes von Bitcoins, wird über Börsen abgewickelt. Als wichtigste Vertreter sind hier Bitfinex, CEX.IO, Kraken, Bitstamp und Paymium zu nennen. Genau wie bei den Marktplätzen, ist eine Verifizierung erst nach einer Wartezeit von einigen Tagen abgeschlossen.

Unterschiede im angebotenen Preis bestehen hier im Vergleich der verschiedenen Anbieter. Auf den Seiten selbst muss lediglich das Zielgesuch, also wie viele Bitcoins Sie zu welchem Preis erstehen wollen, angegeben werden und es wird automatisch nach einem passenden Angebot gesucht. Die Börse kauft die Bitcoins dann im Auftrag des Kunden und transferiert sie auf das Konto. CEX.IO bietet im Vergleich die beste Abwicklung und zudem eine Abrechnung über die gängigen Kreditkarten MasterCard und Visa.

Sie können über die Börse auch den Verkauf von Bitcoins organisieren. Sie erstellen ein Verkaufsangebot und bekommen, sobald jemand Ihre Bitcoins erwirbt, den Betrag auf Ihr Konto ausbezahlt.

Was genau ist eine Krypto Börse?

Die Krypto-Börse ist der Aktien-Börse recht ähnlich. Auf der Plattform werden Handel zwischen Käufern und Verkäufern abgeschlossen. Anders als beispielsweise die Frankfurter Börse, sind die Krypto-Börsen jedoch nur online lokalisiert.

In der Anfangsphase des Bitcoins, als die Währung noch recht unbekannt war, wurden die Handelsgeschäfte häufig in Foren und ähnlichen Netzwerken abgeschlossen. Da die Fülle der Angebote und das Geldvolumen heutzutage massiv angestiegen sind, haben sich Bitcoin-Börsen als primärer Handelsort etabliert. Neben der besseren Übersichtlichkeit bieten sie auch deutlich mehr Sicherheiten. Die Daten der einzelnen Börsen werden außerdem zur Kursberechnung genutzt.

Was ist Bitcoin-Mining?

Die vierte Variante, um Bitcoins zu handeln, bildet das Bitcoin-Mining. Diese Option ist jedoch gerade für IT-Unerfahrene ungeeignet. Die Voraussetzung für das Mining sind leistungsfähige Rechner. Was zu Beginn des Bitcoins noch mit dem Heimcomputer ausführbar war, ist jetzt nur noch mithilfe von Hochleistungsrechnern möglich. Zudem spielen die Stromkosten eine zentrale Rolle beim Mining. Damit sich diese rechnen, müssen große Datenmengen verarbeitet werden. Sogenannte Mining-Pools können von Privatpersonen in Anteilen gekauft werden. Der Gewinn kann dann anteilsmäßig erfolgen. Schlussendlich kommt das Bitcoin-Mining jedoch für den durchschnittlichen Investor nicht in Frage und wir gehen daher darauf nicht weiter ein.

Sichere Aufbewahrung der Bitcoins?

Für den Kauf und die Aufbewahrung Ihrer Bitcoins brauchen Sie folgendes:

  1. Eine Wallet als digitale Aufbewahrungssammelstätte oder Schlüsselbund
  2. Eine Bitcoin-Adresse, vergleichbar mit einer Kontonummer
  3. Einen privaten Schlüssel oder Seed, das Generalpasswort zum Zugang zu Ihren Bitcoins

Bitcoins befinden sich nur dann in Ihrem Besitz, wenn Sie freien und vor allem alleinigen Zugang zu Ihrem privaten Schlüssel bzw. Seed haben. Sobald Sie anderen Menschen die Möglichkeit des Zugriffs geben, sind Ihre Investitionen in Gefahr. Ebenso ist es elementar notwendig, dass gekaufte Bitcoins in Ihrer Wallet verwaltet werden. Bedenken Sie bitte: Wenn Sie irgendwo Bitcoins kaufen und keine Wallet haben, die Ihnen Ihren Seed ausstellt, dann besitzen Sie die Bitcoins auch nicht!

Viele Online-Börsen verkaufen die Bitcoins nur mit inkludierter Wallet. Die Verwaltung des privaten Schlüssels bzw. Seeds liegt dann aber nicht in Ihren Händen, sondern bei der Börse. Durch diese großen Summen an Kryptowährungen, sind die Händler im Visier von Hackern. Des Weiteren besteht natürlich auch anderweitig die Gefahr eines Diebstahls. Die BitConnect-Börse ist genau diesem Fall zum Opfer gefallen. Eine Verwaltung durch eine andere Partei, hier der Börse, ist allein aus diesem Grund schon nicht empfehlenswert.

Nur wenn Sie alleiniger Verwalter des privaten Schlüssels bzw. Seeds sind, haben Sie die Sicherheit, dass die Bitcoins oder andere Kryptowährungen auch wirklich in Ihrem Besitz sind. Transferieren Sie deshalb jegliche Krypto-Coins nach Kauf umgehend in Ihre eigene Wallet.

Was ist eine Bitcoin-Adresse?

Die Bitcoin-Adresse wird benötigt, um Bitcoins oder andere Kryptowährungen empfangen zu können. Man könnte auch von einer Kontonummer sprechen, die genaue Angaben zur Empfangsadresse machen kann. Anders als die klassische Banknummer besteht die Bitcoin-Adresse jedoch aus einer Abfolge von Zahlen und Buchstaben in Klein- und Großschreibung. Diese könnte wie folgt aussehen: 423pDkvGwpGto253T6NHDOPgR7gDQFK9. Damit man diese 34-stellige Adresse nicht bei jeder Transaktion neu eingeben muss, ist in Ihrer Wallet ein QR-Code zur Vereinfachung erhältlich, der automatisch generiert wird. Alle Ein- und Ausgänge der Bitcoin-Adresse sind durch eine Suche im Internet zugänglich. So kann beispielsweise das Programm Blockcypher diese Transaktionen ausfindig machen.

Natürlich ist Ihre Bitcoin-Adresse nicht mit Ihrer wahren Identität verknüpft. Es sind anonyme Konten, die keine Rückschlüsse auf Namen oder IP-Adressen zulassen. Lediglich der Kauf über eine seriöse Börse, bedarf dem Nachweis der Identität oder einer Meldebestätigung. Diese Informationen würde aber auch jede herkömmliche Bank verlangen. In der Theorie ist es für staatliche Behörden, wie beispielsweise das Finanzamt, möglich, die Herausgabe dieser Daten durch die Börse zu erzwingen. Sobald Sie Ihre Bitcoin-Adresse im Internet oder anderweitig publizieren, so besteht für Dritte die Möglichkeit zu bestimmen, wie viele Bitcoins sich in Ihrem Besitz befinden. Ein sorgsamer Umgang mit dieser Adresse ist also durchaus wichtig! Verteilen Sie Ihre Investition außerdem auf mehrere Adressen bzw. wählen Sie eine Wallet, die mehrere Adressen verwalten und erstellen kann.

Bitcoin-Adressen sind also nicht so anonym, wie Sie auf den ersten Blick erscheinen. Jemand, der tief genug gräbt, kann alle Transaktionen genau analysieren und es gibt mittlerweile sogar Unternehmen, die sich auf solche Auswertungen spezialisiert haben. So beauftragen Banken Unternehmen wie Chainanalysis, um große Datenströme zu überprüfen. Eine Kryptowährung, die diese Analyse nicht zulässt, wäre die seit 2014 existierende Währung Monero. Die Adressen sind nicht öffentlich zugänglich, was eine Interpretation der Blockchain unmöglich macht.

Was ist ein Seed und ein privater Schlüssel?

Ein Seed, welcher als Generalschlüssel für Ihre Wallet fungiert, setzt sich aus 12 bis 24 englischen Begriffen zusammen und ist auch als Mnemonic Phrase bekannt. Es sollte Ihre oberste Priorität sein, diesen Generalschlüssel unter allen Umständen geheim zu halten, denn wer den Seed kennt, kann Ihre Bitcoins verwalten und natürlich auch ausgeben.

Durch die dezentrale Speicherung der Blockchain, sind alle Daten zu jeder Adresse unwiderruflich und für alle Zeit im Internet gespeichert. Ihre Wallet stellt hierbei lediglich die Verbindung zu den Adressen her, unter denen die Bitcoins zu finden sind. Das System ist im Grunde vergleichbar mit dem Nutzen einer E-Mail Adresse. Alle Korrespondenzen sind online gespeichert und doch können Sie jederzeit darauf zugreifen und alles verwalten.

Die Wallet erzeugt den Seed einmalig, meist sogar automatisch. Dabei ist es wichtig, dass nur Sie den genauen Wortlaut Ihres Seeds kennen und sicher verwahren. Sicher heißt in diesem Fall: nicht digital! Beim Kauf oder generellen Wahl der Wallet sollten Sie darauf achten, dass diese als HD-Wallet, also hierarchical deterministic wallet, gekennzeichnet ist. Nur dieser Wallet-Typ kann eine Seed-Übertragung verarbeiten. Sollten Sie die aktuelle Wallet ersetzen wollen, so kann der Seed in die neue Wallet importiert werden und der Zugriff auf alle Bitcoins bleibt gesichert.

Der Seed wird von den meisten Wallet während des Initialisierungsprozesses selbständig erstellt. Bei der Einrichtung erhalten Sie eine genau Anleitung zur richtigen Notierung und den Hinweis, den Seed auf Papier niederzuschreiben. Sollte diese Funktion nicht automatisch beginnen, so wählen Sie diese unter „Backup erstellen“ oder „Sicherung“ manuell aus. Anders als bei der klassischen Passwortwahl, bestimmen nicht Sie selbst das Passwort, sondern die Wallet. Dies trägt nur weiter zu Sicherheit bei, da selbstständig gewählte Passwörter oft nicht den gängigen Sicherheitsstandards entsprechen.

Es ist essenziell, dass Sie die Abfolge der Worte genau einhalten! Notieren Sie sich die Wörter in der angezeigten Reihenfolge handschriftlich auf Papier. Nur so kann der Seed sicher aufbewahrt werden. Hacker können Dateien aus Ihrem Computer auslesen, wodurch die komplette Investition in Bitcoins unwiederbringlich gefährdet wäre.

Was ist ein Bitcoin-Wallet?

Unter einer Bitcoin-Wallet kann man sich eine Fusion aus Portemonnaie, Smartphone und Schlüsselbund vorstellen. Der Zugriff erfolgt entweder über eine Anwendung auf dem Handy, Software auf einem PC oder auch über externe Speichermedien. Anders als bei einer klassischen Geldbörse werden in diesem Programm aber keine tatsächlichen Bitcoins aufbewahrt, sondern nur die Adressen, unter welchen diese zu finden sind. Man könnte also auch von einem Bitcoin-Schlüsselbund sprechen.

Sollte dann einmal das Smartphone oder das Speichermedium verloren gehen oder der Computer unwiederbringlich Schaden nehmen, so ist damit nicht automatisch auch der Inhalt der Bitcoin-Wallet weg. Mithilfe eines Backups und dem gesicherten Seed ist eine Wiederherstellung auf einem anderen Gerät ohne Probleme jederzeit möglich und der weiteren Verwendung der Bitcoins steht nichts mehr im Wege – man gibt den Seed in die neue Wallet ein und schon ist alles beim Alten! Sicherheitshalber sollten die Coins jedoch auf eine neue Bitcoin-Adresse transferiert werden.

Eine Bitcoin-Wallet kann, wie schon erwähnt, in verschiedenen Formen vorliegen, die sich in der Sicherheit und der Art der unterstützten Währung unterscheiden können. Die Möglichkeit mit dem meisten Schutz bieten hardwarebasierte Aufbewahrungen, wie die Hardware Wallet (ähnlich eines USB-Sticks) oder die Paper Wallet (mit gedruckten Adressen und Schlüsseln). Die nächst sichere Stufe ist die Anwendung auf dem Smartphone, wobei es letztendlich unerheblich ist, ob ein Apple- oder Android-Gerät verwendet wird. Der weniger sichere Aufbewahrungsort für die Bitcoin-Wallet ist der Computer. Hier ist die Angriffsfläche für Viren und Hacker einfach größer als im Betriebssystem eines Smartphones. Um die Risiken soweit wie möglich zu minimieren, empfiehlt sich eine Verteilung der Bitcoins auf mehrere Aufbewahrungsorte. Alternativ bietet es sich bei größeren Beträgen an, einen Wertbrief über den entsprechenden Betrag zu kaufen.

Hardware Wallet

Eine Hardware Wallet ist der Funktionsweise eines USB-Sticks recht ähnlich. Unabhängig von Handy oder Computer können hier die Daten der Bitcoin-Wallet aufbewahrt werden. Ein Zugriff von außen ist nicht möglich, weshalb diese Aufbewahrung eine der sichersten ist.

Paper Wallet

Die Paper Wallet ist wohl die simpelste Form der Bitcoin-Aufbewahrung. Die Adressen und Schlüssel werden ausgedruckt und können dann an einem sicheren Ort gelagert werden, ganz ohne Möglichkeiten für Hacker. Für diese Art des Speichermediums bieten sich gerade langfristige Investitionen oder höhere Beträge an. Ebenso möglich ist eine Wertschrift, bei der unter den Augen eines Notars durch ein Skript eine Adresse mit Schlüssel für den ausgewiesenen Wert erstellt wird.

Wer erhält die Euro, wenn Sie Bitcoins kaufen?

Dies ist wohl eine der meistgestellten Fragen, denn hinter dem Bitcoin steht schließlich kein Unternehmen. Die Händler oder generell die Börse, auf der Sie die Bitcoins kaufen, bekommen einen Teil des Preises als Vermittlergebühr. Der Großteil des Geldes geht jedoch an die Menschen, die die Bitcoins generieren bzw. minen. Sie tauschen die erwirtschafteten Bitcoins gegen den Gegenwert in Euro.

Wie entsteht der Bitcoin-Kurs?

Der Kurs pro Bitcoin entspricht dem Mittelwert des Preises verschiedener Börsen. Aus diesem Grund kann man auch nicht von einem offiziellen Kurswert sprechen, sondern nur von einer Annäherung. Die teils starken Schwankungen entstehen durch die Mechanismen von Angebot und Nachfrage. Je gefragter Bitcoins gerade sind, desto teurer und anders herum: Um so mehr angebotene Bitcoins in Relation zum Verkauf, desto niedriger der Kurs.

Was ist ein Bitcoin-Automat?

Mehrere Anbieter haben bereits die Kaufmöglichkeit der Bitcoins durch Bitcoin-Automaten an hunderten Orten realisiert, jedoch bisher nur in Österreich und der Schweiz. Neben dem Kauf von Bitcoins, können auch andere Kryptowährungen erworben werden. Die Schweizer Bahn gestattet an ihren Verkaufsautomaten sogar schon den Kauf mit Bitcoins. Das Aufstellen dieser Automaten ist in Deutschland jedoch noch nicht möglich, bisher benötigt man dafür nämlich eine Banklizenz.

An den Bitcoin-Automaten können Sie bis zu einem festgelegten Maximalbetrag (meist zwischen 250 und 500 Euro) auch ohne Identifizierung Ihrer Person Euro oder Landeswährung gegen Bitcoins tauschen.

Einige Automaten bieten auch den Wechsel von Bitcoins in Euro oder der landesspezifischen Währung an. Der Vorgang gestaltet sich dann ganz so wie am herkömmlichen Geldautomaten, jedoch wird hierbei zudem ein Währungstausch vorgenommen.

Um die Bitcoins am Automaten auch transferieren zu können, sollten Sie im Vorfeld bereits eine Wallet auf dem Smartphone installiert haben. Zur Übermittlung des Geldes, müssen Sie dann nur noch den QR-Code auf dem Smartphone durch den Sensor des Automaten erfassen lassen – schon sind die Bitcoins in Ihrer Wallet angekommen.

Mittlerweile ist es in Österreich sogar möglich sogenannte Bitcoinbons zu kaufen. Postfilialen, Tankstellen und Kioske verkaufen diese Gutschein meist direkt neben den bereits gebräuchlichen Karten für Handy-, Apple- oder Amazon-Guthaben. So kann man die Bitcoins sogar recht unkompliziert direkt verschenken. Für den Kauf der Bitcoinbons selbst wird keine Wallet benötigt, erst beim Einlösen des Gutscheins wird zur Speicherung und Verwahrung der Bitcoins eine der Wallet-Arten gebraucht.

Gebühren beim Kauf von Bitcoins

Ähnlich der Wechselkursgebühren beim Urlaub im fremden Land, fallen auch für den Umtausch in Kryptowährungen Servicegebühren an. Der Dienstleister kann den Kurs je nach Angebot und Nachfrage eigenständig bestimmen und erhebt in der Regel eine Aufwandsentschädigung zusätzlich zum eigentlichen Marktpreis.

Ebenfalls dazu sind noch Mining Fees, also Transaktionsgebühren, die durch den Betrieb der Währung entstehen, zu entrichten. Diese Gebühren entstehen durch die Entlohnung der Miner, welche eine elementare Komponente des Bitcoin-Konzepts sind. Durch die Belohnung für die Schürfung der Blockdateien und deren Anhängen an die Blockchain, wird die Sicherheit des Systems gewährleistet.

Durch die im Regelwerk festgelegte Höchstgrenze der Bitcoin-Anzahl auf 21 Mio., besteht nach Erreichen dieses Maximums kein Anreiz mehr, weitere Transaktionen an die Blockchain anzuhängen. Die für diesen Fall geschaffenen Transaktionsgebühren sind also der weiter erhalten bleibende Anreiz, die Blockchain auch nach dem Maximum zu schützen. Zudem ist diese Regelung wahrscheinlich günstiger, als die herkömmliche Finanzierung eines Banksystems. Nur, weil der Bitcoin bankenunabhängig funktioniert, bedeutet dies nicht, dass Transaktionen kostenlos durchgeführt werden können.

In Ihrer Wallet können Sie die Gebührenhöhe selbst festlegen. Hierbei gilt, je höher die Gebühr, desto schneller wird die Transaktion von den Minern bearbeitet. Eilige Überweisungen sollten deswegen auch mit höheren Gebühren abgeschickt werden.
Bei Käufen von Bitcoins sind die Gebühren (mining fees) jedoch bereits vom Dienstleister bestimmt und nicht änderbar.

Überprüfen Sie vor Abschluss des Bitcoin-Kaufs von daher, welche Gebühren und Preise Sie für welche Anzahl von Krypto-Coins anfallen. Obwohl die Transferierung der Bitcoins, je nach Zahlungsweise bis zu drei Tage dauern kann, ist der Kurs jedoch mit der erfolgten Bestellung festgelegt. Eine nachträgliche Kursänderung hat somit keinerlei Einfluss auf den Kauf.

Wo kann ich mit Bitcoins bezahlen?

Weltweit steigt die Akzeptanz von Kryptowährungen immer weiter, Bitcoin ist dabei die führende Währung. Trotzdem ist eine Bezahlung mit Bitcoins hierzulande noch die Ausnahme. Die Website coinmap.org hat zur besseren Übersicht die Firmen aufgelistet, die bereits Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren. Eine ebenfalls hilfreiche Anlaufstelle bietet giga.de unter https://www.giga.de/downloads/bitcoin/specials/hier-koennt-ihr-in-deutschland-mit-bitcoin-bezahlen-mit-liste/.

Alternativ können Sie aber auch Bitcoins auf einer Kreditkarte hinterlegen und so zum aktuellen Wechselkurs in Euro oder US-Dollar zahlen.

Wie wird der Handel mit Bitcoins besteuert?

Der europäische Gerichtshof hat den Erwerb von Bitcoins als umsatzsteuerfrei deklariert. Beim Kauf von Waren oder Dienstleitungen fällt aber, wie gewohnt, die landesspezifischen Steuern an. Hierbei ist es dann egal welches Zahlungsmittel Sie verwenden.

Sollten Sie durch den Verkauf oder Handel mit Kryptowährungen Gewinne erzielen, so sind hierfür auch Abgaben zu zahlen. Sollten Sie sich die Bitcoins nach Ablauf von 12 Monaten nach Kauf in einen Eurobetrag auszahlen lassen, so ist keine Steuer fällig. Diese Haltefrist von einem Jahr sollte genau beachtet werden, denn mit jedem Trade, sprich Wechsel oder Tausch in andere Kryptowährungen oder dem Erwerb von Handelswaren oder Dienstleistungen (was ebenfalls einem Tausch von Bitcoin in Euro entspricht), beginnt sie erneut. Diese Transaktionen sind dann, sollte das Jahr seit dem Kauf noch nicht um sein, auch steuerpflichtig! Gleichzeitig können Sie Verluste aber auch abschreiben. Genauere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Steuerberater.

Tipps für den Handel mit Bitcoins

Bisher wurde die Währung Bitcoin lediglich in Japan als gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel zugelassen. Überall sonst ist die Nutzung und der Handel gestattet, jedoch nicht rechtlich geschützt. Wenn auch unwahrscheinlich, so kann es doch jederzeit zum totalen Verlust der Investition kommen.

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Obwohl die Nutzung ohne Vorwarnung mit einem Verbot belegt werden könnte, ist eine tatsächliche Umsetzung technisch so gut wie unmöglich. Im Falle der Fälle ist mit erschwerten Bedingungen beim Umtausch zurück in Euro zu rechnen, zudem ist ein Wertverlust auch nicht zu verhindern. Die Kursschwankungen, bedingt durch Angebot und Nachfrage, waren bereits so instabil, dass in sehr kurzer Zeit massive Verluste eingefahren wurden und die Auszahlung nur verzögert stattfinden konnte.

Daher gilt für den Handel mit Bitcoins:

  • Investieren Sie nie mehr Geld, als die Summe, die Sie ohne Probleme verlieren können. Sie dürfen nicht von Gewinnen abhängig sein. Dies führt unter Umständen zu Kurzschlusshandlungen.
  • Ihre Investitionen sind nicht abgesichert, es kann jederzeit alles verloren sein.
  • Die Verwaltung der Investition liegt in Ihrer Hand. Sie müssen Ihren Seed sicher verwahren, bei Verlust gibt es keine Möglichkeit der Wiederherstellung.
  • Überprüfen Sie alle Überweisungen sorgfältig. Nachträgliche Änderungen sind nicht möglich.
  • Fallen Sie nicht auf betrügerische Maschen herein. Es gibt immer wieder Angebote, die das schnelle Geld durch dubiose Pyramidenschemen versprechen. MLM-Unternehmen (Multi Level Marketing) versuchen neue „Verkäufer“ für Finanzprodukte zu gewinnen. Dabei werden aber nur die oberen Parteien der Pyramide Gewinne einfahren. Wenn Sie Geld in Bitcoins investieren, dann müssen Sie auch im Besitz der privaten Schlüssel sein.

Momentan gibt es etwa 1.500 Kryptowährungen im Umlauf. Jede von ihnen stützt sich in Teilen und Aspekten auf das originale Regelwerk des Bitcoins, jeweils mit verschiedenen Funktionen und Absichten. Sie sollten sich vor jeder Investition in eine neue Währung genau über diese Funktionen, Absichten und Mechanismen informieren und das Risiko für sich abschätzen. Alle Kryptowährungen haben das Potential sich gegenseitig zu beeinflussen, wobei der Bitcoin wohl durch das Erststellungsmerkmal den Vorteil hat.

Hinweis zu Plus500: Ihr Kapital unterliegt einem Risiko. Plus500UK Ltd ist zugelassen und reguliert durch Financial Conduct Authority (FRN 509909). 76,4% der Klein­­anleger­­konten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
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