Du möchtest Bitcoins (BTC) oder andere Kryptowährungen kaufen? Dann bist Du hier richtig! Bereits seit 2012 entwickelt sich der Bitcoin Kurs rasant nach oben. Viele, die damals für wenige hundert Euro Bitcoins gekauft haben, sind mittlerweile Millionär.

Wie kauft man Bitcoin

Bitcoins kaufen: Deine Anleitung zum ersten Bitcoin + Bitcoin-CFD kaufen

Bitcoins kaufen – das ist schon lange nicht mehr nur für Nerds und Geeks interessant. Bereits seit dem Jahr 2012 steigt der Bitcoin-Kurs kontinuierlich an und spätestens mit dem Durchbruch der 10.0000 Euro Marke pro Bitcoin rückte die Internetwährung auch in den Fokus der Massenmedien. Seitdem informieren sich immer mehr Menschen über Bitcoins und setzen sich über kurz oder lang auch mit deren Handel auseinander.

- Anzeige -
- Anzeige -

Plus500-Logo

Sie wollen Bitcoins und andere Kryptowährungen über CFD handeln? Dann empfehlen wir Ihnen Plus500.

Jetzt Kryptowährungen kaufen und verkaufen

KOSTENLOSES Demo-Konto

Im Demo-Modus üben Sie den Handel von Bitcoins CFD mit realen Kursen. Kontoeröffnung in 15 Minuten und OHNE Postident Verfahren.

Beachten Sie bitte: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 80,5% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

bitcoinBitcoin
8.457,08
8.457,08
1.72%
ethereumEthereum
197,47
197,47
1.53%
tetherTether
0,901746
0,901746
0.1%
rippleXRP
0,177785
0,177785
1.83%
bitcoin-cashBitcoin Cash
213,33
213,33
1.2%
bitcoin-cash-svBitcoin SV
169,91
169,91
2.44%
litecoinLitecoin
39,91
39,91
1.05%
binancecoinBinance Coin
15,34
15,34
0.24%
eosEOS
2,35
2,35
0.4%
tezosTezos
2,57
2,57
0.23%

 

Doch vor der Investition kommen natürlich zahlreiche Fragen auf:

  • Wo kann man Bitcoins online kaufen?
  • Wie kann ich Bitcoins kaufen?
  • Ist der Handel mit Bitcoins einfach und sicher?
  • Auf was muss ich beim Handeln von Bitcoins achten?
  • Wie entsteht der Bitcoin Kurs?
  • Was ist ein Bitcoin-CFD?

Diesen und weiteren Fragen rund um das Handeln von Bitcoins haben wir uns auf bitcoins-kaufen.org gewidmet. Viel Spaß beim Lesen!

Bitcoins kaufen – so gehts in aller Kürze

  • Entscheide Dich zuerst: Du kannst über eine Bitcoin Börse oder Marktplatz „echte“ Bitcoins kaufen, oder mit Bitcoin-Zertifikaten (CFDs) kaufen
  • Setze für den Handel mit Bitcoins nur Geldbeträge ein, die Du ansonsten nicht benötigst – die Du im Zweifel also auch verlieren kannst. Ganz wichtig: Nimm für den Kauf von Bitcoins auf keinen Fall Kredite auf!
  • ohne zusätzliche Hardware funktioniert der Handel von Bitcoin-CFDs, z.B. über Plus500. Dort kannst Du sogar ein kostenloses Demo-Konto eröffnen, um den Handel mit Bitcoin-Zertifikaten üben zu können.

Anleitungen, Tipps und Infos zum Bitcoin-Trading

Was erwartet Dich hier auf bitcoins-kaufen.org?

  • Anleitung: Wie kauft man Bitcoins?
    Von der Anmeldung bis zum ersten Kauf – Zwei Step by Step-Guides zum Handeln mit Bitcoins.
  • Tipps: Unsere Bitcoin-FAQs
    Häufige Fragen und Probleme zu Bitcoins wie: Ist der Handel mit Bitcoins sicher? Kann ich Bitcoins auch via Kreditkarte kaufen?
  • Bitcoins als Anlagestrategie
    Lohnt sich eine Investition in Bitcoins, um langfristig ein Vermögen aufbauen zu können?
  • Infos: Aktuelles und Informatives rund um Bitcoins.
    Auch wenn sich das Prinzip hinter Bitcoin nicht verändert, gibt es immer wieder News zu diesem Thema: Kursentwicklung, kritische Stimmen, Warnhinweise und Software-Updates sind nur einige Beispiele.

Schritt-für-Schritt Anleitungen Bitcoins kaufen

Bitcoin kaufen Anleitung – Unsere bebilderten Anleitungen zeigen Dir, wie Du schnell und einfach Deinen ersten Bitcoin oder Deinen ersten Bitcoin-CFD kaufen kannst.

Mit Bitcoin-CFDs kaufen - Schritt-für-Schritt Anleitung für Plus500

Anleitung: Wie kauft man Bitcoin-CFDs?

Diese Anleitung bezieht sich auf den Anbieter Plus500 - am besten ihr öffnet den Link in einem neuen Fenster (Rechtsklick + Link in neuem Fenster öffnen) und folgt der Anleitung Schritt für Schritt. Die Plattform ist sehr übersichtlich gestaltet, die Konto-Eröffnung ist schnell vollzogen - auch ohne PostIdent-Verfahren. Weitere Vorteile: Ihr könnt dort auch mit Kreditkarte oder PayPal Bitcoin-CFDs erwerben und den Handel mit Bitcoins zuerst über ein kostenloses Demokonto üben. Folgende Abschnitte erwarten euch:

Account auf Plus500 registrieren

Wenn Ihr die Startseite von Plus500 aufgerufen habt, kommt Ihr über den blauen Button zur Bitcoin-Handelsplattform.

Nun könnt Ihr entscheiden, ob Ihr gleich mit echtem Geld Bitcoins kaufen wollt, oder zuerst über ein Demo-Konto den Handel ohne echtes Geld üben möchtet. Gerade für Einsteiger bietet sich der kostenlose Demo-Modus an.

Nach der Auswahl des passenden Kontomodells, benötigt Ihr für die Kontoeröffnung lediglich Eure E-Mail Adresse und ein Passwort. Alternativ könnt Ihr zur Anmeldung auch Euren Google-Account oder Facebook-Profil verwenden. Bedingung ist allerdings, dass Ihr volljährig seid und den Datenschutzbestimmungen zustimmt.

Jetzt müsst Ihr nur noch Eurer Konto bestätigen und einige wenige persönliche Daten ergänzen. Zu Eurem eigenen finanziellen Schutz müsst Ihr noch einen kurzen Fragebogen ausfüllen.

Bitcoin-CFDs kaufen

Wenn Ihr nun gleich mit echten Bitcoin-CFDs kaufen wollt, könnt Ihr unter dem Menüpunkt "Geldmittel" auf der linken Seite z.B. über PayPal oder Kreditkarte eine Einzahlung tätigen. Selbstverständlich könnt Ihr auch ganz klassisch eine Überweisung auf Euer Bankkonto durchführen, müsst dann allerdings warten, bis Eure Einzahlung gutgeschrieben wurde, was bis zu 5 Werktage dauern kann.

Jetzt können Ihr mit dem Handel von Bitcoin-CFDs starten. Links oben auf der Seite klickt Ihr auf "Handel"

Wählt aus, wie viel Bitcoins Ihr kaufen wollt. Super, Ihr habt damit soeben euren ersten Bitcoin-CFD über Plus500 gekauft!

TOP-Bewertungen

Erfahrungen mit Plus500

Noch mehr Bewertungen lesen - hier klicken.

Kostenloses Demo-Konto zum Üben

Mein Tipp: Um den Handel mit CFDs unter realen Bedingungen üben zu können, bietet Dir Plus500 ein kostenlosen Demo-Konto. Dort kannst Du mit Spielgeld den Handel von CFDs unbegrenzt üben, bis Du genug Erfahrung gesammelt hast, um mit echtem Geld kaufen zu können.
- Anzeige -
- Anzeige -

Plus500-Logo

Sie wollen Bitcoins und andere Kryptowährungen über CFD handeln? Dann empfehlen wir Ihnen Plus500.

Jetzt Kryptowährungen kaufen und verkaufen

KOSTENLOSES Demo-Konto

Im Demo-Modus üben Sie den Handel von Bitcoins CFD mit realen Kursen. Kontoeröffnung in 15 Minuten und OHNE Postident Verfahren.

Beachten Sie bitte: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 80,5% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Bitcoin – häufige Fragen (FAQs)

Im Folgenden haben wir die häufigsten Fragen und Verständnisprobleme rund um das Thema Bitcoin für euch zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis
Inhalte Verbergen

Was ist Bitcoin?

Unter den Kryptowährungen ist der Bitcoin (auch BTC) wohl die bekannteste Währung und für Händler und Anleger bei weitem die bedeutendste. In den Bereichen Marktkapitalisierung und Wertentwicklung hat sie sich mit Abstand auf Platz 1 positioniert. Innerhalb des Jahres 2016 hat sich der Wert nur eines Bitcoins um 126 Prozent gesteigert und hat so 2017 Maximalstände um 20.000 Dollar (US) erreichen können. Personen, die Bitcoins kaufen wollen und die Kursentwicklungen genau beobachten, können so mithilfe der richtigen Strategie und ein wenig Glück enorme Gewinne generieren. Der Handel mit Bitcoins hat so bereits zahlreiche Menschen zu Millionären gemacht.

Bereits in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begannen IT-Experten, Mathematiker und Kryptographen mit der Entwicklung von Konzepten zum Thema „digitales Geld“. Die damals entstanden Verschlüsselungstechnologien wurden später genutzt, um eine Blockchain zu erschaffen; ein Netzwerk, welches öffentlich zugänglich ist, jedoch keine nachträglichen Veränderungen zulässt. Die nachfolgenden Konzepte flossen dann in das 2008 veröffentlichte Bitcoin-Whitepaper (das Bitcoin-Regelwerk) von Satoshi Nakamoto mit ein:

  • Private und öffentliche Schlüssel aus „Digicash“ (David Chaum, 1990)
  • „Proof of Work“- Mining aus “Hashcash” (Adam Back, 1997; basierend auf Arbeiten von Cynthia Dwork (Informatik) und Moni Naor (Kryptographie))
  • Dezentrale Netzwerke aus „B-Money“ (Wie Dai, 1998)
  • Geldsysteme ohne Zentralbank aus „Bitgold“ und „Smart Contracts“ (Nick Szabo, 1998).

Durch die Kombination dieser Konzepte und Ideen mit dem Blockchain-Netzwerk wurde Bitcoin erschaffen. Die Motivation, die Satoshi Nakamoto besonders antrieb, war die Schaffung eines Bezahlsystems, welches ohne externe und kostenpflichtige Vermittlung zwischen Käufer und Verkäufer auskommt. Bisher mussten für jede Transaktion Vermittler wie PayPal, Banken oder Kreditkartenanbieter bereitstehen. Dies verursacht jedoch zusätzliche Kosten durch Gebühren und zudem auch unnötige Grenzen, da nicht jeder Zugang zu diesen Bezahldienstleistern hat. Diese Problematik konnte durch die Einführung der Bitcoin-Währung gelöst werden. Jeder Mensch kann nun, egal wo er sich auch befinden mag, mithilfe eines Smartphones mit Internetzugriff, Bitcoins kaufen, mit ihnen kaufen und bezahlen. Niemandem kann der Zugriff darauf verwehrt werden.

Die Veröffentlichung in der Zeit der Kreditkrise 2007/08 war deshalb sehr passend. Der Aufbau der Bitcoin-Technologie ist anders aufgebaut, als man es von einer globalen Währung vermuten würde. Es gibt keine Hierarchien oder eine Unternehmensstruktur, denn die Open-Source-Software, welche hinter dem Bitcoin steht, ist frei für jeden verfügbar und hat keinen Besitzer. Tatsächlich können Sie sich die Software kostenlos herunterladen, auf Computer oder Smartphone einrichten oder den Software-Code anschauen. Ebenso sind Vorschläge zur Verbesserung der Software oder des genannten Regelwerks möglich, welche dann von allen Beteiligten bewertet werden. Durch die Unveränderbarkeit des Blockchain-Netzwerks kann die Zuverlässigkeit, welche bisher nur durch die gewinnorientierten Vermittler möglich war, durch die Währung selbst erreicht werden.

- Anzeige -
- Anzeige -

Plus500-Logo

Sie wollen Bitcoins und andere Kryptowährungen über CFD handeln? Dann empfehlen wir Ihnen Plus500.

Jetzt Kryptowährungen kaufen und verkaufen

KOSTENLOSES Demo-Konto

Im Demo-Modus üben Sie den Handel von Bitcoins CFD mit realen Kursen. Kontoeröffnung in 15 Minuten und OHNE Postident Verfahren.

Beachten Sie bitte: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 80,5% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Des Weiteren bietet das Bitcoin-System zusätzlich einen Anreiz für alle Nutzer durch die Möglichkeit des Minings. Zudem ist es seit der Entstehung im Jahr 2009 noch niemandem gelungen, die Blockchain zu hacken. Alle Transaktionen mit den Bitcoins, die seit Beginn getätigt wurden, sind momentan in einem dezentralen System auf rund 12.000 Rechnern rund um den Globus verteilt und gesichert. Durch diese innovativen Konzepte ist die Handhabung der Kryptowährungen völlig anders als der bisherige Umgang mit Geld. Lediglich das Vertrauen in die Sicherheit dieses Systems, muss sich in der Weltbevölkerung noch etablieren.

Was sind Bitcoins?

Achtung: Wie bei allen komplexen Systemen ist es schwierig, ein einfache Erklärung in wenigen Worten für „Bitcoin“ zu finden. Ich versuche es dennoch und möchte um die Nachsicht bitten, dass ich eine unscharfe Korrektheit aus Gründen der Vereinfachung in Kauf nehme. Sollte der Bedarf nach tiefergehenden Informationen vorhanden sein, verweise ich an dieser Stelle an den Wikipedia-Artikel zu Bitcoin und für weitere Fragen an das (deutsche) Unterforum auf Bitcointalk

Einfache Erklärung zu Bitcoin in einem Satz: Bitcoins sind ein virtuelles Zahlungsmittel.

Bitcoins existieren nur auf einem Computer und sind immer sogenannten Bitcoin-Adressen zugeordnet. Diese kann man sich als eine Art Gutschriftskarte vorstellen, die man nur einlösen kann, wenn ein bestimmtes Passwort besitzt („Private Key“ bzw. privater Schlüssel wäre hier der korrekte Ausdruck). Normalerweise hat man nicht nur eine Bitcoin-Adresse sondern eine ganze Sammlung davon, die man in seinem Bitcoin-Wallet aufbewahrt – im übertragenen Sinne also eine Geldbörse, in der sich alle Gutschriftskarten befinden. Ein Wallet ist ein Software-Programm oder ein externes Speichermedium (ähnlich einem USB-Stick) dessen Hauptfunktion darin besteht, dass man sich die einzelnen Passwörter für die Gutschriftskarten nicht merken muss und auf einen Blick sieht, wie viel „Geld“ (also Bitocins) sich auf all seinen Bitcoin-Adressen (=Gutschriftskarten) in Summe befindet.

Man kann sich beliebig viele Bitcoin-Adressen erzeugen, die dann erstmal einfach kein Guthaben drauf haben. Dieses Guthaben wird durch Bitcoin-Transaktionen aufgeladen (oder eben entladen): Möchte man Bitcoins ausgeben, benötigt man eine Bitcoin-Adresse desjenigen, der die Bitcoins von uns erhalten soll. Diese geben wir in unser Wallet ein und bestimmen die Menge der Bitcoins. Das Wallet sucht sich nun automatisch aus all unseren eigenen Bitcoin-Adressen (=Gutschriftskarten) genau so viele aus, dass deren Summe gerade so passt und überträgt die Bitcoins auf die Adresse des Empfängers. Eine solche Transaktion ist übrigens irreversibel, d.h. sie kann niemals, unter keinen Umständen jemals rückgängig gemacht werden!

Was kostet 1 Bitcoin?

1 Bitcoin ist aktuell Euro Wert (Stand: ). Der Preis für 1 Bitcoin wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn es mehr Käufer gibt als Verkäufer steigt der Preis für 1 Bitcoin, wenn es mehr Verkäufer gibt als Käufer sinkt der Preis bis ein Gleichgewicht hergestellt ist. Ebenso wie bei Aktienkursen gibt es nicht den EINEN Bitcoin-Kurs. Daher kann der Preis für 1 Bitcoin je Bitcoin-Börse unterschiedlich sein. Der Bitcoin Kursverlauf für 1 Bitcoin ist starken Schwankungen unterlegen, weil das Handelsvolumen im Vergleich zu Edelmetallen oder Aktien noch sehr gering ist.

Bitcoin Kursverlauf

Der aktuelle Preis für 1 Bitcoin beträgt Euro (). Dadurch ergibt sich ein aktueller Bitcoin Kursverlauf von .

Eröffnungskurs / Eröffnungskurs Vortag lagen bei Euro, Tagestief / Tageshoch bei Euro. Das 52 Wochen Tief für 1 Bitcoin lag bei , das 52 Wochen Hoch bei .

Historische Bitcoin-Kurse

Bitcoin - Euro (BTC - EUR) - Historische Kurse
DatumSchlusskursEröffnungTageshochTagestief
28.05.2020 8.636,7600 8.354,4502 8.676,1504 8.242,7900
27.05.2020 8.345,9100 8.061,7300 8.375,1299 8.021,6001
26.05.2020 8.063,5400 8.170,4702 8.202,7197 7.963,8701
25.05.2020 8.169,5900 7.984,5801 8.237,0195 7.964,8501
24.05.2020 8.027,4100 8.420,4102 8.534,9102 8.017,4199
23.05.2020 8.430,5700 8.424,5703 8.545,1904 8.363,0801
22.05.2020 8.415,8400 8.264,5703 8.502,1104 8.215,3897
21.05.2020 8.277,2100 8.653,4404 8.738,7803 8.062,7500
20.05.2020 8.676,5600 8.948,8799 8.950,2695 8.527,3897
19.05.2020 8.960,3700 8.890,6397 9.044,8496 8.684,1904
18.05.2020 8.902,5400 8.964,1504 9.087,1201 8.714,4199
17.05.2020 8.930,7500 8.640,5898 9.112,1699 8.633,1904
16.05.2020 8.672,7500 8.609,4805 8.840,7002 8.526,5596
15.05.2020 8.581,6600 9.095,5498 9.080,8301 8.478,9697
14.05.2020 9.053,9200 8.639,6602 9.182,9502 8.589,7695
mehr historische Kurse

 

Wie hoch ist die Nachfrage nach Bitcoins?

Manche Experten und Trendforscher sagen dem Bitcoin-Kurs sogar einen Anstieg auf die 500.000-Dollar-Marke voraus und auch das „Blockchain and Crypoasset Pre-Event“ Anfang 2019 zeichnete ein Bild des weiteren Wachstums. Die Empfehlung der Anlage in Blockchain und Kryptowährungen wird von immer mehr Vermögensverwaltern und professionellen Beratern unterstützt, selbst große Bankinstitute haben die Kryptowährungen für sich entdeckt. Die Investmentbank JPMorgan hat bereits eine eigene Kryptowährung an den Markt gebracht und auch der Online-Handel akzeptiert die neue Bezahlart immer umfassender. Bitcoins sind mittlerweile im Mainstream-Bereich angekommen.

Es sind nicht mehr nur IT-Spezialisten, die mithilfe von Kryptowährungen online einkaufen, der Tausch und Handel wird auch bei Anlegern und Spekulanten immer beliebter und der Trend steigt stetig an. Dennoch gibt es auch starke Kritiker, die den Bitcoin-Handel als Hochrisiko-Investment oder „heiße Luft“ bezeichnen. Schlussendlich bestimmt sich der Preis aus Angebot und Nachfrage und es ist bereits abzusehen, dass die anonymisierte Bezahlung durch die Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin, Ethereum usw. weiter ansteigen wird.

Wie entstehen Bitcoins?

Um Bitcoins zu „erschaffen“, muss ein Computer Rechenleistung erbringen. Dabei werden Transaktionen (wie beispielsweise Überweisungen oder Transfers) als Datenblöcke durch die Berechnung von verschiedenen Formeln an die bestehende Datenblock-Kette (Blockchain) gehängt. Diesen Vorgang bezeichnet man als Mining, also das Anhängen von Datenblöcken an die Blockchain durch Rechnerleistung. Dafür erhält der Miner dann eine Entlohnung in Form von Bitcoins. Durch diese Aufwandsentschädigung für den Miner wird die Community zum Guten hin beeinflusst und die Blockchain wird wahrheitsgetreu weitergeführt. Das Regelwerk hat genaue Bestimmungen zur Entlohnung der Miner festgelegt. Insgesamt ist die maximale Bitcoin-Anzahl auf 21 Mio. begrenzt, wovon bereits etwa 17 Mio. BTC geschürft wurden. Dadurch, dass die Entlohnung alle vier Jahre halbiert wird, wird die Gesamtmenge der Bitcoins erst 2040 komplett verfügbar sein.

Da für die Miner dann kein Anreiz mehr bestehen würde die Bitcoin-Blockchain aufrecht zu erhalten, werden sie dann mit Transaktionsgebühren belohnt werden. Momentan wird die Blockchain dezentral und synchron auf etwa 12.000 Computern global gesichert. Trotzdem hat niemand die Besitzrechte an der Software. Tatsächlich kann jeder einen Download durchführen und sie ebenso auf dem eigenen Rechner installieren. Dies unterstützt die umfassende Sicherung des Netzwerk nur noch weiter. Die Blockchain hat seit Beginn des Bitcoins alle Transaktionen im Netzwerk erfasst. Jeder einzelne Transfer ist genauestens dokumentiert, nichts kann manipuliert werden. Allein Ihr Passwort, oder auch privater Schlüssel, verschafft Ihnen den Zugang zu Ihren Bitcoins.

Wer ist Satoshi Nakamoto?

Satoshi Nakamoto ist ein Pseudonym. Es ist nicht bekannt, ob es sich um eine Einzelperson oder doch um eine Gruppe aus Programmierern, Wissenschaftlern oder Kryptographen kauft. Es ist ein Geheimnis, dass vielleicht nie gelüftet werden wird! Fakt ist: Die Domain bitcoin.org wurde Mitte August 2008 registriert und die Anonymität des Registrierenden wird durch Hilfe eines panamaischen Unternehmens gewahrt. Ende Oktober 2008 erklärte ein, als Satoshi Nakamoto registrierter, Benutzer in der „Cryptography Mailing List“, dass er Teil der Arbeit an einer Kryptowährung ist und verlinkte zusätzlich auf das Bitcoin Whitepaper Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System.

Der amerikanische IT- und Kryptographie-Experte Hal Finney beschäftigte sich bereits ausgiebig mit der Möglichkeit einer digitalen Währung. Bisher scheiterte er jedoch vor allem am technischen Aspekt, der einer dauerhaft sicheren Regelung entsprechen muss. Er setzte sich mit Satoshi Nakamoto in Verbindung und schürfte nach Softwareveröffentlichung im Januar 2009 als einer der ersten Bitcoins. Nakamoto hatte wenige Tage zuvor mit dem Mining der Datenblöcke begonnen. Leider verstarb Finney kurze Zeit später an einer Nervenerkrankung. Satoshi Nakamoto stand bis Mai 2012 außerdem für Fragen, Anmerkungen und Erklärungen zu neuen Updates zur Verfügung. Er nahm rege an Diskussionen mit anderen Software-Entwicklern teil und die Community konnte so auch weitere Aspekte seiner Motivation in Erfahrung bringen.

Nachdem die Medien im Jahr 2014 die Identität des angeblichen Erfinders ausfindig gemacht hatten, meldete sich das Pseudonym Satoshi Nakamoto zum letzten Mal. „Newsweek“, eine US-amerikanische Zeitschrift, behauptete, dass Dorian Satoshi Nakamoto das wahre Mastermind hinter dem Bitcoin-Konzept sei. Die letzte Nachricht dementierte dies aber. Der wahre Satoshi Nakamoto postete: „I am not Dorian Nakamoto“.

- Anzeige -
- Anzeige -

Plus500-Logo

Sie wollen Bitcoins und andere Kryptowährungen über CFD handeln? Dann empfehlen wir Ihnen Plus500.

Jetzt Kryptowährungen kaufen und verkaufen

KOSTENLOSES Demo-Konto

Im Demo-Modus üben Sie den Handel von Bitcoins CFD mit realen Kursen. Kontoeröffnung in 15 Minuten und OHNE Postident Verfahren.

Beachten Sie bitte: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 80,5% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Wie Bitcoins kaufen und verkaufen?

Die bekannteste und wichtigste Kryptowährung ist der Bitcoin. Das Interesse von Anlegern an Bitcoins wächst aufgrund der technischen Möglichkeiten von Kryptowährungen und der Performance immer weiter an. Um Bitcoins zu erwerben, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst entweder „echte“ Bitcoins kaufen oder mithilfe eines Finanzproduktes, z.B. einem Bitcoin-CFD, direkt am Bitcoin-Kurs teilhaben.

Wo kann ich Bitcoins kaufen?

Es gibt verschiedene Wege an Bitcoins zu kommen (Mining mal außen vorgelassen). Bei der Beschreibung der unterschiedlichen Optionen werden wir vor allem diese Punkte berücksichtigen:

  • Wo kann man Bitcoins günstig kaufen?
  • Wie kann man Bitcoins schnell – am besten sofort – kaufen?
  • Ist das Kaufen von Bitcoins sicher?
  • Kann man Bitcoins anonym kaufen?

Online Börsen und Markplätze

Momentan kann man Bitcoins aus Deutschland am einfachsten über eine Bitcoin-Börse bzw. einen Bitcoin-Markplatz kaufen. Hier werden übersichtlich Kauf- und Verkaufangebote dargestellt und man profitiert von den Sicherheitsmechanismen der Plattformen, wie zum Beispiel Verifizierung und Identifikation der Benutzer sowie Bewetungssystemen zur Beurteilung (Verlässlichkeit, Zahlungsgeschwindigkeit, etc.) der entsprechenden Handelspartner. Der Nachteil liegt hier lediglich in der Transaktionsgebühr, die zwar je nach Plattform variiert, aber in der Regel bei ca. 0,5% liegt.

Direkter (physischer) Kontakt zu Privatpersonen

Eine weitere Möglichkeit bietet der direkte Handel mit Privatpersonen – der sich ohne zentrale Plattform natürlich als schwieriger erweist. Allerdings können potenzielle Handelspartner in geographischer Nähe über die Seite https://localbitcoins.com/ gefunden werden. Zwar ist eine bequeme Suche nach Orten möglich, das Angebot ist aber selbst in Großstädten überschaubar und die Preise sind denen der Börsen stark angeglichen. Größter Vorteil dürfte hier die zusätzliche Anonymität sein, da man Bitcoins mit Bargeld kaufen kann. Einen Erfahrungsbericht dazu findet ihr hier.

Bitcoin-Automaten

An einigen Orten (leider nicht in Deutschland) gibt es weiterhin noch speziellen Bitcoin-ATMs, also Bitcoin-Geldautomaten. Der Hersteller Lamassu stellt eine Karte zur Verfügung, auf der dessen Geldautomaten dargestellt sind.

Wie kann ich Bitcoins kaufen?

Die Zeiten der Überweisung am Bankschalter sind vorbei: Paypal, Kreditkarten und Online-Überweisungen als alternative Zahlungsarten lassen grüßen – aber kann man damit auch Bitcoins kaufen (und wenn ja: wie)?

Bitcoins mit Paypal kaufen

Wenn Du Bitcoins mit Paypal kaufen möchtest, dann kannst Du das seriös und sicher über ein kostenloses Konto bei Plus500 erledigen.

Bitcoins mit Kreditkarte kaufen

Wenn Du Bitcoins mit Kreditkarte kaufen möchtest, dann kannst Du das seriös und sicher über ein kostenloses Konto bei Plus500 erledigen.

Bitcoins via Lastschrift handeln

Wenn Du Bitcoins mit Lastschrift kaufen möchtest, dann kannst Du das seriös und sicher über ein kostenloses Konto bei Plus500 erledigen.

Bitcoins via Paysafe kaufen

Wenn Du Bitcoins mit Paysafe kaufen möchtest, dann kannst Du das seriös und sicher über ein kostenloses Konto bei Plus500 erledigen.

Bitcoins via Sofortüberweisung kaufen

Wenn Du Bitcoins mit Sofortüberweisung kaufen möchtest, dann kannst Du das seriös und sicher über ein kostenloses Konto bei Plus500 erledigen.

Bitcoins via Überweisung kaufen

Wenn Du Bitcoins mit Überweisung kaufen möchtest, dann kannst Du das seriös und sicher über ein kostenloses Konto bei Plus500 erledigen.

Was ist ein Bitcoin-CFD?

Für viele Anleger ist der Kauf von ganzen Bitcoins aufgrund des hohen Bitcoin-Kurses aktuell unattraktiv – weil einfach zu teuer. Eine echte Alternative kann hier der Handel mit Bitcoin-CFDs sein. Das CFD (Contracts for difference) ist ein „Differenzkontrakt“. Hierbei wird das Geld auf die Entwicklung eines Produktkurses, wie beispielsweise einer Währung, gesetzt. Entsprechend kaufst Du keine Bitcoins an sich, sondern versuchst die zukünftige Entwicklung des Bitcoin-Kurses korrekt vorherzusagen. Generell sowohl kann auf eine positive als auch negative Kursänderung gesetzt werden. Je weiter sich der Kurs nun in eine Richtung vom Ausgangswert entwickelt, desto höher sind auch Gewinn oder Verlust anhand von einer vorher festgelegten Rendite. Die erhaltenen Rendite kann man sich dann auszahlen lassen oder direkt in neue CDFs investieren. In diesem Fall besteht dann aber das Risiko, bei einer falschen Einschätzung vom Kurs, die besagte Rendite wieder zu verlieren.

Der Handel mit CDFs beschränkt sich natürlich nicht nur auf Kryptowährungen wie den Bitcoin. Es kann Geld auf alle Kursentwicklungen gesetzt werden, egal ob es sich um Aktien, Rohstoffe oder Indizes wie ETFs kauft. Solltest Du also gleichzeitig auch eine Investition in andere Branchen wagen wollen, so bietet es sich an, einen Anbieter zu wählen, der Zugriff auf eine Vielzahl solcher Märkte hat, wie z.B. Plus500

Die Idee hinter einem CFD ist es, auf eine Kursveränderung zu setzen, z.B. einer Aktie oder der Entwicklung des Bitcoins, ohne gleich das komplette Wertpapier oder einen Bitcoin kaufen zu müssen. Der Anleger geht also eine Art Wette ein, setzt auf einen steigenden oder fallenden Kurs und bekommt von seinem Broker im Erfolgsfall die Differenz zwischen seinem Einsatz und dem Gewinn ausbezahlt, deswegen auch die Bezeichnung Differenzkontrakt. Geht die Wette nicht auf, weil z.B. auf einen steigenden Kurs gesetzt wurde, der Kurs aber fällt, dann verliert der Anleger seinen Einsatz.

Das besondere beim Handel mit CFDs ist, dass Broker und Du als Anleger das für den Kauf benötigte Kapital gemeinsam aufbringen – in den meisten Fällen übernimmt der Broker sogar den größeren Anteil. Den Anteil, den Du als Anleger aufbringen musst, bezeichnet man als Margin. Und die Margin wiederum wird in Form eines Hebelwerts dargestellt.

Die Vorteile eines Bitcoin-CFD liegen also klar auf der Hand – Du kannst damit mit einem geringen Kapitaleinsatz auf die Wertentwicklung des Bitcoins setzen, ohne diesen direkt kaufen zu müssen und der Broker übernimmt in der Regel sogar den größten Teil der benötigten Kaufsumme. Bei einem aktuellen Bitcoin-Preis ca. 10.000 Euro eine echte Alternative für alle, die an der Kursentwicklung des Bitcoins teilhaben wollen, aber nicht genug Kapital zur Verfügung haben, um echte Bitcoins zu kaufen.

Was ist ein Hebel?

Bei Differenzkontrakten kauft es sich um sogenannte gehebelte Finanzprodukte. Das bedeutet, dass bei Kursentwicklungen der Gewinn oder der Verlust im Vergleich zum eingesetzten Kapital überproportional hoch ist. Gehandelt wird der sogenannte Spread – also die Differenz zwischen dem Wert bei Vertragsabschluss (Einkaufspreis) und dem Wert bei Vertragsende (Verkaufspreis). Als Anleger kannst Du auf Long-CFD (steigende Kurse) oder Short-CFD (fallende Kurse) setzen.

Aus dem Verhältnis zwischen dem benötigten Kapital und der Margin errechnet sich der Hebel (Leverage). Beträgt die Margin 1%, ist der Hebel 100. Bei einer Margin von 2% ist der Hebel 50 und so weiter. Die Formel aus der sich der Hebel berechnet ist also ganz einfach: 100 / Marginsatz = Hebel

Klingt komplizierter, als es ist. Daher ein Beispiel für die Hebelwirkung: Nehmen wir an, Du möchtest einen Bitcoin mit einem Wert von 10.000 Euro kaufen – müsstest also 10.000 Euro Kapital zur Verfügung stellen, um diesen Handel abschließen zu können. Beim Handel eines Bitcoin-CFDs mit dem gleichen Wert musst Du aber nur einen Bruchteil dieser Summe als sogenannte Margin hinterlegen – das restliche Kapital wird vom Broker zur Verfügung gestellt.

Die Margin – also Dein Einsatz – legt der Broker in Prozent fest. Liegt die Margin bei z.B. 5%, musst Du für den Bitcoin-CFD im Wert von 10.000 Euro lediglich 500 Euro als Margin hinterlegen – was einem Hebel von 20 entspricht (100/5 = 20). Der Hebel drückt also aus, wie hoch Dein persönlicher Kapitaleinsatz im Verhältnis zum Wert des CFDs steht. Wenn der Bitcoin-Kurs im Vertragszeitraum jetzt um 6% steigt, dann würdest Du 600 Euro verdienen – hast dafür aber nur 500 Euro als Margin hinterlegt. Würde der Bitcoin im Vertragszeitraum allerdings 6% an Wert verlieren, dann wäre Dein eingesetztes Kapital verloren.

Wenn also auf den Webseiten der Broker ein Hebel von 1:100 dargestellt wird, dann musst Du für 100 Euro Handelsvolumen einen Euro an Margin hinterlegen, bei 1:400 einen Euro je 400 Euro Handelsvolumen. Die BaFin hat mit Wirkung zum 08.05.2017 eine Allgemeinverfügung erlassen, mit der Trader aus Deutschland nicht mehr als ihre Einlage bei einem Broker verlieren können. Also eine Art staatlich verordneter Anlegerschutz. Ansonsten würde der Broker von Dir auch die restlichen 100 Euro verlangen können. Bei Kryptowährungen wurden die Hebel zur Sicherheit der Anleger auf 1:2 begrenzt.

Die Vorteile für Kleinanleger liegen auf der Hand

  • Als Anleger kannst Du auch mit kleinen Investments auf Basiswerte spekulieren
  • Dein Kapitaleinsatz ist viel geringer und zusätzlich übernimmt der Broker in der Regel den größten Teil der Kaufsumme
  • Durch die Hebelwirkung lassen sich überproportionale Gewinne realisieren – aber eben auch Verluste.
  • Broker und Käufer schließen nur einen Vertrag über die Zahlung der Kursdifferenz ab, es muss also kein Basisprodukt gekauft werden
  • Dem Vertragsabschluss liegen immer aktuelle Marktpreise zugrunde, genau wie bei der Beendigung des Vertrags
  • CFDs werden nicht an Börsen gehandelt, daher bist Du als Anleger auch nicht an Börsenzeiten gebunden – kannst also auch am Wochenende mit CFDs kaufen
  • Du bist bei Deinem Handel nicht nur auf Bitcoins limitiert, sondern kannst auch CFDs auf Aktien, Währungen, Indizes und Rohstoffe kaufen
  • Niedrigere Transaktionskosten als bei anderen Finanzinstrumenten

Achtung:
Differenzkontrakte gehören zu den hochspekulativen Investments und sind nur für gut informierte Anleger geeignet, die sich auch über die Risiken im Klaren sind. Das eingesetzte Kapital sollte nicht für den Lebensunterhalt benötigt werden, da jederzeit ein Totalverlust eintreten kann.

Mein Tipp:
Um den Handel mit CFDs unter realen Bedingungen üben zu können, bietet Dir Plus500 ein kostenlosen Demo-Konto. Dort kannst Du mit Spielgeld den Handel von CFDs unbegrenzt üben, bis Du genug Erfahrung gesammelt hast, um mit echtem Geld kaufen zu können.

Welche Basiswerte können mit CFDs gehandelt werden?

Im Prinzip können alle Basiswerte bzw. Finanzwerte über CFDs gehandelt werden, allerdings bietet nicht jeder CFD-Broker alle Finanzwerte an. Von den meisten Brokern werden folgende Basiswerte angeboten:

  • Aktien
  • Indizes
  • Fremdwährungen / Forex
  • Rohstoffe
  • Kryptowährungen
  • ETFs

Wieviel Kapital musst Du für den CFD Handel bereitstellen?

Der große Vorteil beim CFD-Handel ist der, dass Du viel weniger Geld bereitstellen musst, als z.B. beim normalen Aktienhandel, da Du keine kompletten Anteilsscheine am Unternehmen kaufst. Bei Plus500 kannst Du z.B. bereits mit einem Kapitaleinsatz von lediglich 100 Euro CFDs kaufen.

Wie kann ich Bitcoin-CFDs kaufen?

Wenn Dein Fokus eher auf der Wertentwicklung des Bitcoins liegen soll, so bieten sich Bitcoin-CFDs als ideale Methode an. Über einen Bitcoin-CFD kannst Du besonders einfach am Bitcoin-Kurs partizipieren, denn ein Konto ist sehr schnell eröffnet und Einzahlungen können über PayPal, Kreditkarte oder mithilfe einer Banküberweisung erfolgen. Bei der Methode der Bitcoin-CFDs kaufst Du keine Bitcoins selbst, sondern Du investierst in die Veränderung des Bitcoin-Kurs, ähnlich wie beim Handel mit Wertpapieren.

Anders als bei Bitcoin-Börsen, kannst Du Dein Guthaben bei einem Verkauf des CFDs jederzeit und vollständig auszahlen lassen. Dein Geld wird Dir sofort gutgeschrieben. Ein echter Vorteil, den beim Handel mit „echten“ Bitcoins über Bitcoin-Börsen kann sich die Auszahlung Deines Kapitals manchmal über mehrere Tage hinziehen. Deswegen ist die Variante der Bitcoin-CFD eine gute Einstiegsmethode, wenn Du über die Kursentwicklung des Bitcoins an der Wertentwicklung teilhaben möchtest. Handeln kannst Du CFDs z.B. über Plus500.

- Anzeige -
- Anzeige -

Plus500-Logo

Sie wollen Bitcoins und andere Kryptowährungen über CFD handeln? Dann empfehlen wir Ihnen Plus500.

Jetzt Kryptowährungen kaufen und verkaufen

KOSTENLOSES Demo-Konto

Im Demo-Modus üben Sie den Handel von Bitcoins CFD mit realen Kursen. Kontoeröffnung in 15 Minuten und OHNE Postident Verfahren.

Beachten Sie bitte: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 80,5% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Was ist ein Bitcoin-Zertifikat?

Eine weitere, relativ einfache Investitionsmöglichkeit bieten Bitcoin-Zertifikate. Ähnlich wie schon bei den CDFs, ist hier kein Besitz von Bitcoins Voraussetzung. Die Zertifikate lohnen sich für Dich bei Kursanstiegen. Bislang sind sie jedoch noch nicht uneingeschränkt im Umlauf. Die Bank Vontobel aus der Schweiz hat aber bereits ein Bitcoin-Zertifikat im Angebot. Das Open End Partizipationszertifikat auf Bitcoin (ISIN DE000VL3TBC7/WKN VL3TBC) ermöglicht Dir die Investition Deines Geldes in Bitcoins.

Das Zertifikat stellt hierbei die Performance des Kurses dar und bietet die Teilhabe von fast 1:1 an Kursgewinnen oder -verlusten von Bitcoins vs. US-Dollar. Auch wenn das Zertifikat in der Laufzeit auf zwei Jahre beschränkt ist, so ist es dennoch recht beliebt. So war dieses Produkt im Juli 2018 eines der meistgehandelten an der Börse SIX Swiss Exchange. Mittlerweile wurde das Emissionsvolumen auf ganze 40 Mio. Franken angehoben. Neben den Bitcoin-CFDs ist die Investition in ein Bitcoin-Zertifikat deshalb eine sehr komfortable Möglichkeit in Bitcoins zu investieren – Du benötigst dafür lediglich ein Wertpapierdepot als Voraussetzung.

Neben der Investition in ein Bitcoin-Zertifikat kannst Du auch in andere Kryptowährungen Geld anlegen. Das Open End Partizipationszertifikat auf Bitcoin-Cash (ISIN DE000VL99BC4/WKN VL99BC, ebenfalls bei Vontobel erhältlich) beschäftigt sich beispielsweise mit der Kursentwicklung des Bitcoin-Cash.

Wo kann ich echte Bitcoins kaufen?

Anders als bei einem Bitcoin-CFD oder Bitcoin-Zertifikat, wandelst Du beim Kauf von „echten“ Bitcoins Euro in die digitale Währung um. Dadurch kannst Du um einiges anonymer agieren. Der Kauf von Bitcoins lässt sich entweder durch einen Marktplatz oder über eine Börse realisieren. Allerdings ist hierfür auch der Aufwand um einiges größer. Um die Bitcoins auch aufbewahren zu können benötigst Du zwingend eine Wallet. Hier werden, wie bei einem Schlüsselbund, alle Adressen der eigentlichen Bitcoins gesammelt und verwaltet. Außerdem können über die Wallet Transaktionen getätigt und der Empfang und die Versendung der Bitcoins reguliert werden.

Die Überweisung von Bitcoins ist der „normalen“ Banküberweisung recht ähnlich. Statt Kontonummer oder IBAN sendest Du das Geld an eine Bitcoin-Adresse. Da Du das Geld direkt ohne Umwege an andere Personen oder Adressen versenden, fallen im Vergleich mit der Bank sogar weniger Gebühren an. Beim Kauf von Bitcoins über verschiedene Ressourcen, bietet es sich an, alle Bitcoins in einer Wallet zusammenzufassen. Am praktikabelsten ist da eine Smartphone-Anwendung, doch es besteht auch die Möglichkeit, die Software auf anderen Geräten wie PC, Laptop oder Tablet zu installieren. Um die Wallet möglichst umfassend zu schützen, ist es notwendig, dass nach Installation eine Passphrase, ein sehr starkes Passwort, festgelegt wird. Dieses Passwort muss dann bei jeder Überweisung eingegeben werden.

Wie kann ich Bitcoins auf einem Bitcoin-Marktplatz kaufen?

Bitcoins können zum einen auf einem Online-Marktplatz erworben wenden. Einer der bekanntesten und größten Anbieter im deutschen Raum ist bitcoin.de, Teil der Bitcoin Group SE. Trader können hier direkt mit Anbietern von Bitcoins verhandeln, wodurch sich der Bitcoin-Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt und entsprechend stark variieren kann. Konkret werden hier Angebote oder Gesuche mit einem, vom Benutzer festgelegten, Preis versehen. So kann genau nachvollzogen werden, zu welchem Preis wie viele Bitcoins verfügbar sind.

Akzeptiert nun ein Nutzer das Angebot eines anderen, so kommt ein Geschäft zustande und die Bitcoins werden gegen den festgelegten Gegenwert getauscht. Der Käufer erhält seine Bitcoins dann als digitale Daten für seine Wallet und dem Verkäufer wird der Betrag auf seinem Bankkonto gutgeschrieben. Der Betreiber des Marktplatzes erzielt seinen Gewinn durch Gebühren, die für das Tauschen, Einzahlungen oder Auszahlungen der Benutzer, anfallen. Diese Gebühren sind jedoch relativ günstig und werden zu gleichen Teilen von Käufer und Verkäufer übernommen.

Für das Tauschgeschäft über bitcoin.de empfiehlt sich eine Kontoeröffnung bei der Fidor-Bank. Diese Bank hat sich nämlich auf das Segment Kryptowährungen spezialisiert. Der Prozess der Registrierung für ein Konto umfasst unter anderem auch das Videoident-Verfahren und kann allerdings einige Tage Zeit in Anspruch nehmen. Während der Bitcoin-Handel an Krypto-Börsen automatisiert erfolgt, werden die Trades auf einem Marktplatz manuell abgewickelt. Du als Anleger musst also selbst nach einem passenden Verkaufsangebot suchen.

Wie kann man Bitcoins über eine Bitcoin-Börse kaufen?

Die andere Variante des Kaufes von Bitcoins, wird über Börsen abgewickelt. Als wichtigste Vertreter sind hier Bitfinex, CEX.IO, Kraken, Bitstamp und Paymium zu nennen. Genau wie bei den Marktplätzen, ist eine Verifizierung erst nach einer Wartezeit von einigen Tagen abgeschlossen. Unterschiede im angebotenen Preis bestehen hier im Vergleich der verschiedenen Anbieter. Auf den Seiten selbst muss lediglich das Zielgesuch, also wie viele Bitcoins Du zu welchem Preis erstehen willst, angegeben werden und es wird automatisch nach einem passenden Angebot gesucht.

Die Börse kauft die Bitcoins dann im Auftrag des Kunden und transferiert sie auf das Konto. CEX.IO bietet im Vergleich die beste Abwicklung und zudem eine Abrechnung über die gängigen Kreditkarten MasterCard und Visa. Du kannst über die Börse auch den Verkauf von Bitcoins organisieren. Du erstellst ein Verkaufsangebot und bekommst, sobald jemand Deine Bitcoins erwirbt, den Betrag auf Dein Konto ausbezahlt.

Was genau ist eine Krypto Börse?

Die Krypto-Börse ist der Aktien-Börse recht ähnlich. Auf der Plattform werden Handel zwischen Käufern und Verkäufern abgeschlossen. Anders als beispielsweise die Frankfurter Börse, sind die Krypto-Börsen jedoch nur online lokalisiert. In der Anfangsphase des Bitcoins, als die Währung noch recht unbekannt war, wurden die Handelsgeschäfte häufig in Foren und ähnlichen Netzwerken abgeschlossen. Da die Fülle der Angebote und das Geldvolumen heutzutage massiv angestiegen sind, haben sich Bitcoin-Börsen als primärer Handelsort etabliert. Neben der besseren Übersichtlichkeit bieten sie auch deutlich mehr Sicherheiten. Die Daten der einzelnen Börsen werden außerdem zur Kursberechnung genutzt.

Was sind die wichtigsten Bitcoin-Börsen und Marktplätze?

AnbieterVorteileNachteileKryptowährungen (Anzahl)Einzahlung mit Euro? 
iqoption.com
  • Sicherheit von Kundengeldern
  • Innovativer Broker von Binären Optionen
  • Seriös und sicher
  • 0,0 % Gebühren
  • Sehr großes Angebot
12Ja
bitcoin.de
  • Erhöhte Sicherheit dank 2 Faktor-Authentifizierung
  • Europas größter Krypto Marktplatz
  • Seriös und sicher
  • 0,5 % Gebühren pro Kauf und Verkauf
  • Angebot eher überschaubar
4Ja
kraken.com
  • Schnelle Registrierung
  • Übersichtliche Plattform
  • Seriöses Angebot
  • Überschaubares Handelsangebot
20Ja
binance.com
  • Riesiges Handelsangebot
  • Weltweit größter Anbieter
  • Sichere Plattform
  • Sehr günstige Handelsgebühren beim Handel mit eigener Kryptowährung BNC
  • Kein deutscher Support
Über 200In Planung
bitbay.net
  • Günstige Handelsgebühren
  • Lending und Funding wird angeboten
  • Viele Kryptowährungen gegen Euro handelbar
  • Teilweise Probleme bei der Anmeldung
Über 100Ja
bittrex.com
  • Hervorragende Webseitengestaltung und tolle Navigation
  • Viele unkonventionelle Kryptowährungen
  • Eher kleinerer Broker
200Nein
coinbase.com
  • Seriöser Anbieter
  • Professionelle Plattform
  • Vergleichsweise hohe Gebühren
  • Wenige Kryptowährungengen
4Ja
cex.io
  • CFD-Handel möglich
  • Geringe Handelsgebühren
  • Überschaubare Zahl an Kryptowährungen
9Ja

 

Was ist Bitcoin-Mining?

Die vierte Variante, um Bitcoins zu kaufen, bildet das Bitcoin-Mining. Diese Option ist jedoch gerade für IT-Unerfahrene ungeeignet. Die Voraussetzung für das Mining sind leistungsfähige Rechner. Was zu Beginn des Bitcoins noch mit dem Heimcomputer ausführbar war, ist jetzt nur noch mithilfe von Hochleistungsrechnern möglich. Zudem spielen die Stromkosten eine zentrale Rolle beim Mining. Damit sich diese rechnen, müssen große Datenmengen verarbeitet werden. Sogenannte Mining-Pools können von Privatpersonen in Anteilen gekauft werden. Der Gewinn kann dann anteilsmäßig erfolgen. Schlussendlich kommt das Bitcoin-Mining jedoch für den durchschnittlichen Investor nicht in Frage und wir gehen daher darauf nicht weiter ein.

Wie kann ich Bitcoins sicher aufbewahren?

Für den Kauf und die Aufbewahrung Deiner Bitcoins brauchst Du folgendes:

  1. Eine Wallet als digitale Aufbewahrungssammelstätte oder Schlüsselbund
  2. Eine Bitcoin-Adresse, vergleichbar mit einer Kontonummer
  3. Einen privaten Schlüssel oder Seed, das Generalpasswort zum Zugang zu Deinen Bitcoins

Bitcoins befinden sich nur dann in Deinem Besitz, wenn Du freien und vor allem alleinigen Zugang zu Deinem privaten Schlüssel bzw. Seed hast. Sobald Du anderen Menschen die Möglichkeit des Zugriffs gibst, sind Deine Investitionen in Gefahr. Ebenso ist es elementar notwendig, dass gekaufte Bitcoins in Deiner Wallet verwaltet werden.

Bedenke bitte: Wenn Du irgendwo Bitcoins kaufst und keine Wallet hast, die Dir Deinen Seed ausstellt, dann besitzt Du die Bitcoins auch nicht! Viele Online-Börsen verkaufen die Bitcoins nur mit inkludierter Wallet. Die Verwaltung des privaten Schlüssels bzw. Seeds liegt dann aber nicht in Deinen Händen, sondern bei der Börse. Durch diese großen Summen an Kryptowährungen, sind die Händler im Visier von Hackern. Des Weiteren besteht natürlich auch anderweitig die Gefahr eines Diebstahls. Die BitConnect-Börse ist genau diesem Fall zum Opfer gefallen.

Eine Verwaltung durch eine andere Partei, hier der Börse, ist allein aus diesem Grund schon nicht empfehlenswert. Nur wenn Du alleiniger Verwalter des privaten Schlüssels bzw. Seeds bist, hast Du die Sicherheit, dass die Bitcoins oder andere Kryptowährungen auch wirklich in Deinem Besitz sind. Transferiere deshalb jegliche Krypto-Coins nach Kauf umgehend in Deine eigene Wallet.

Was ist eine Bitcoin-Adresse?

Die Bitcoin-Adresse wird benötigt, um Bitcoins oder andere Kryptowährungen empfangen zu können. Man könnte auch von einer Kontonummer sprechen, die genaue Angaben zur Empfangsadresse machen kann. Anders als die klassische Banknummer besteht die Bitcoin-Adresse jedoch aus einer Abfolge von Zahlen und Buchstaben in Klein- und Großschreibung. Diese könnte wie folgt aussehen: 423pzhGFloih37ghHFSKjh37947LIhs9. Damit man diese 34-stellige Adresse nicht bei jeder Transaktion neu eingeben muss, ist in Deiner Wallet ein QR-Code zur Vereinfachung erhältlich, der automatisch generiert wird.

Alle Ein- und Ausgänge der Bitcoin-Adresse sind durch eine Suche im Internet zugänglich. So kann beispielsweise das Programm Blockcypher diese Transaktionen ausfindig machen. Natürlich ist Deine Bitcoin-Adresse nicht mit Deiner wahren Identität verknüpft. Es sind anonyme Konten, die keine Rückschlüsse auf Namen oder IP-Adressen zulassen. Lediglich der Kauf über eine seriöse Börse, bedarf dem Nachweis der Identität oder einer Meldebestätigung. Diese Informationen würde aber auch jede herkömmliche Bank verlangen.

In der Theorie ist es für staatliche Behörden, wie beispielsweise das Finanzamt, möglich, die Herausgabe dieser Daten durch die Börse zu erzwingen. Sobald Du Deine Bitcoin-Adresse im Internet oder anderweitig publizierst, so besteht für Dritte die Möglichkeit zu bestimmen, wie viele Bitcoins sich in Deinem Besitz befinden. Ein sorgsamer Umgang mit dieser Adresse ist also durchaus wichtig! Verteile Deine Investition außerdem auf mehrere Adressen bzw. wähle eine Wallet, die mehrere Adressen verwalten und erstellen kann. Bitcoin-Adressen sind also nicht so anonym, wie Sie auf den ersten Blick erscheinen. Jemand, der tief genug gräbt, kann alle Transaktionen genau analysieren und es gibt mittlerweile sogar Unternehmen, die sich auf solche Auswertungen spezialisiert haben. So beauftragen Banken Unternehmen wie Chainanalysis, um große Datenströme zu überprüfen. Eine Kryptowährung, die diese Analyse nicht zulässt, wäre die seit 2014 existierende Währung Monero. Die Adressen sind nicht öffentlich zugänglich, was eine Interpretation der Blockchain unmöglich macht.

Was ist ein Seed und ein privater Schlüssel?

Ein Seed, welcher als Generalschlüssel für Deine Wallet fungiert, setzt sich aus 12 bis 24 englischen Begriffen zusammen und ist auch als Mnemonic Phrase bekannt. Es sollte Deine oberste Priorität sein, diesen Generalschlüssel unter allen Umständen geheim zu halten, denn wer den Seed kennt, kann Deine Bitcoins verwalten und natürlich auch ausgeben. Durch die dezentrale Speicherung der Blockchain, sind alle Daten zu jeder Adresse unwiderruflich und für alle Zeit im Internet gespeichert. Deine Wallet stellt hierbei lediglich die Verbindung zu den Adressen her, unter denen die Bitcoins zu finden sind. Das System ist im Grunde vergleichbar mit dem Nutzen einer E-Mail Adresse. Alle Korrespondenzen sind online gespeichert und doch kannst Du jederzeit darauf zugreifen und alles verwalten.

Die Wallet erzeugt den Seed einmalig, meist sogar automatisch. Dabei ist es wichtig, dass nur Du den genauen Wortlaut Deines Seeds kennst und sicher verwahrst. Sicher heißt in diesem Fall: nicht digital! Beim Kauf oder generellen Wahl der Wallet solltest Du darauf achten, dass diese als HD-Wallet, also hierarchical deterministic wallet, gekennzeichnet ist. Nur dieser Wallet-Typ kann eine Seed-Übertragung verarbeiten. Solltest Du die aktuelle Wallet ersetzen wollen, so kann der Seed in die neue Wallet importiert werden und der Zugriff auf alle Bitcoins bleibt gesichert. Der Seed wird von den meisten Wallet während des Initialisierungsprozesses selbständig erstellt. Bei der Einrichtung erhälst Du eine genau Anleitung zur richtigen Notierung und den Hinweis, den Seed auf Papier niederzuschreiben. Sollte diese Funktion nicht automatisch beginnen, so wähle diese unter „Backup erstellen“ oder „Sicherung“ manuell aus.

Anders als bei der klassischen Passwortwahl, bestimmst nicht Du selbst das Passwort, sondern die Wallet. Dies trägt nur weiter zu Sicherheit bei, da selbstständig gewählte Passwörter oft nicht den gängigen Sicherheitsstandards entsprechen. Es ist essenziell, dass Du die Abfolge der Worte genau einhälst! Notiere Dir die Wörter in der angezeigten Reihenfolge handschriftlich auf Papier. Nur so kann der Seed sicher aufbewahrt werden. Hacker können Dateien aus Deinem Computer auslesen, wodurch die komplette Investition in Bitcoins unwiederbringlich gefährdet wäre.

Was ist ein Bitcoin-Wallet?

Unter einer Bitcoin-Wallet kann man sich eine Fusion aus Portemonnaie, Smartphone und Schlüsselbund vorstellen. Der Zugriff erfolgt entweder über eine Anwendung auf dem Handy, Software auf einem PC oder auch über externe Speichermedien. Anders als bei einer klassischen Geldbörse werden in diesem Programm aber keine tatsächlichen Bitcoins aufbewahrt, sondern nur die Adressen, unter welchen diese zu finden sind. Man könnte also auch von einem Bitcoin-Schlüsselbund sprechen. Sollte dann einmal das Smartphone oder das Speichermedium verloren gehen oder der Computer unwiederbringlich Schaden nehmen, so ist damit nicht automatisch auch der Inhalt der Bitcoin-Wallet weg. Mithilfe eines Backups und dem gesicherten Seed ist eine Wiederherstellung auf einem anderen Gerät ohne Probleme jederzeit möglich und der weiteren Verwendung der Bitcoins steht nichts mehr im Wege – man gibt den Seed in die neue Wallet ein und schon ist alles beim Alten!

Sicherheitshalber sollten die Coins jedoch auf eine neue Bitcoin-Adresse transferiert werden. Eine Bitcoin-Wallet kann, wie schon erwähnt, in verschiedenen Formen vorliegen, die sich in der Sicherheit und der Art der unterstützten Währung unterscheiden können. Die Möglichkeit mit dem meisten Schutz bieten hardwarebasierte Aufbewahrungen, wie die Hardware Wallet (ähnlich eines USB-Sticks) oder die Paper Wallet (mit gedruckten Adressen und Schlüsseln). Die nächst sichere Stufe ist die Anwendung auf dem Smartphone, wobei es letztendlich unerheblich ist, ob ein Apple- oder Android-Gerät verwendet wird. Der weniger sichere Aufbewahrungsort für die Bitcoin-Wallet ist der Computer. Hier ist die Angriffsfläche für Viren und Hacker einfach größer als im Betriebssystem eines Smartphones. Um die Risiken soweit wie möglich zu minimieren, empfiehlt sich eine Verteilung der Bitcoins auf mehrere Aufbewahrungsorte. Alternativ bietet es sich bei größeren Beträgen an, einen Wertbrief über den entsprechenden Betrag zu kaufen.

Was ist eine Hardware Wallet?

Eine Hardware Wallet ist der Funktionsweise eines USB-Sticks recht ähnlich. Unabhängig von Handy oder Computer können hier die Daten der Bitcoin-Wallet aufbewahrt werden. Ein Zugriff von außen ist nicht möglich, weshalb diese Aufbewahrung eine der sichersten ist.

Was ist eine Paper Wallet?

Die Paper Wallet ist wohl die simpelste Form der Bitcoin-Aufbewahrung. Die Adressen und Schlüssel werden ausgedruckt und können dann an einem sicheren Ort gelagert werden, ganz ohne Möglichkeiten für Hacker. Für diese Art des Speichermediums bieten sich gerade langfristige Investitionen oder höhere Beträge an. Ebenso möglich ist eine Wertschrift, bei der unter den Augen eines Notars durch ein Skript eine Adresse mit Schlüssel für den ausgewiesenen Wert erstellt wird.

Wer erhält die Euro, wenn Du Bitcoins kaufst?

Dies ist wohl eine der meistgestellten Fragen, denn hinter dem Bitcoin steht schließlich kein Unternehmen. Die Händler oder generell die Börse, auf der Du die Bitcoins kaufst, bekommen einen Teil des Preises als Vermittlergebühr. Der Großteil des Geldes geht jedoch an die Menschen, die die Bitcoins generieren bzw. minen. Sie tauschen die erwirtschafteten Bitcoins gegen den Gegenwert in Währungen wie Euro oder Dollar.

Wie entsteht der Bitcoin-Kurs?

Der Kurs pro Bitcoin entspricht dem Mittelwert des Preises verschiedener Börsen. Aus diesem Grund kann man auch nicht von einem offiziellen Kurswert sprechen, sondern nur von einer Annäherung. Die teils starken Schwankungen entstehen durch die Mechanismen von Angebot und Nachfrage. Je gefragter Bitcoins gerade sind, desto teurer und anders herum: Um so mehr angebotene Bitcoins in Relation zum Verkauf, desto niedriger der Kurs.

- Anzeige -
- Anzeige -

Plus500-Logo

Sie wollen Bitcoins und andere Kryptowährungen über CFD handeln? Dann empfehlen wir Ihnen Plus500.

Jetzt Kryptowährungen kaufen und verkaufen

KOSTENLOSES Demo-Konto

Im Demo-Modus üben Sie den Handel von Bitcoins CFD mit realen Kursen. Kontoeröffnung in 15 Minuten und OHNE Postident Verfahren.

Beachten Sie bitte: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 80,5% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Was ist ein Bitcoin-Automat?

Mehrere Anbieter haben bereits die Kaufmöglichkeit der Bitcoins durch Bitcoin-Automaten an hunderten Orten realisiert, jedoch bisher nur in Österreich und der Schweiz. Neben dem Kauf von Bitcoins, können auch andere Kryptowährungen erworben werden. Die Schweizer Bahn gestattet an ihren Verkaufsautomaten sogar schon den Kauf mit Bitcoins. Das Aufstellen dieser Automaten ist in Deutschland jedoch noch nicht möglich, bisher benötigt man dafür nämlich eine Banklizenz.

An den Bitcoin-Automaten kannst Du bis zu einem festgelegten Maximalbetrag (meist zwischen 250 und 500 Euro) auch ohne Identifizierung Deiner Person Euro oder Landeswährung gegen Bitcoins tauschen. Einige Automaten bieten auch den Wechsel von Bitcoins in Euro oder der landesspezifischen Währung an. Der Vorgang gestaltet sich dann ganz so wie am herkömmlichen Geldautomaten, jedoch wird hierbei zudem ein Währungstausch vorgenommen. Um die Bitcoins am Automaten auch transferieren zu können, solltest Du im Vorfeld bereits eine Wallet auf dem Smartphone installiert haben. Zur Übermittlung des Geldes, musst Du dann nur noch den QR-Code auf dem Smartphone durch den Sensor des Automaten erfassen lassen – schon sind die Bitcoins in Deiner Wallet angekommen.

Mittlerweile ist es in Österreich sogar möglich sogenannte Bitcoinbons zu kaufen. Postfilialen, Tankstellen und Kioske verkaufen diese Gutschein meist direkt neben den bereits gebräuchlichen Karten für Handy-, Apple- oder Amazon-Guthaben. So kann man die Bitcoins sogar recht unkompliziert direkt verschenken. Für den Kauf der Bitcoinbons selbst wird keine Wallet benötigt, erst beim Einlösen des Gutscheins wird zur Speicherung und Verwahrung der Bitcoins eine der Wallet-Arten gebraucht.

Welche Gebühren entstehen beim Kauf von Bitcoins?

Ähnlich der Wechselkursgebühren beim Urlaub im fremden Land, fallen auch für den Umtausch in Kryptowährungen Servicegebühren an. Der Dienstleister kann den Kurs je nach Angebot und Nachfrage eigenständig bestimmen und erhebt in der Regel eine Aufwandsentschädigung zusätzlich zum eigentlichen Marktpreis. Ebenfalls dazu sind noch Mining Fees, also Transaktionsgebühren, die durch den Betrieb der Währung entstehen, zu entrichten. Diese Gebühren entstehen durch die Entlohnung der Miner, welche eine elementare Komponente des Bitcoin-Konzepts sind. Durch die Belohnung für die Schürfung der Blockdateien und deren Anhängen an die Blockchain, wird die Sicherheit des Systems gewährleistet.

Durch die im Regelwerk festgelegte Höchstgrenze der Bitcoin-Anzahl auf 21 Mio., besteht nach Erreichen dieses Maximums kein Anreiz mehr, weitere Transaktionen an die Blockchain anzuhängen. Die für diesen Fall geschaffenen Transaktionsgebühren sind also der weiter erhalten bleibende Anreiz, die Blockchain auch nach dem Maximum zu schützen. Zudem ist diese Regelung wahrscheinlich günstiger, als die herkömmliche Finanzierung eines Banksystems. Nur, weil der Bitcoin bankenunabhängig funktioniert, bedeutet dies nicht, dass Transaktionen kostenlos durchgeführt werden können. In Deiner Wallet kannst Du die Gebührenhöhe selbst festlegen. Hierbei gilt, je höher die Gebühr, desto schneller wird die Transaktion von den Minern bearbeitet. Eilige Überweisungen sollten deswegen auch mit höheren Gebühren abgeschickt werden.

Bei Käufen von Bitcoins sind die Gebühren (mining fees) jedoch bereits vom Dienstleister bestimmt und nicht änderbar. Überprüfe vor Abschluss des Bitcoin-Kaufs daher, welche Gebühren und Preise für welche Anzahl von Krypto-Coins anfallen. Obwohl die Transferierung der Bitcoins, je nach Zahlungsweise bis zu drei Tage dauern kann, ist der Kurs jedoch mit der erfolgten Bestellung festgelegt. Eine nachträgliche Kursänderung hat somit keinerlei Einfluss auf den Kauf.

Was ist 1% Bitcoin?

Der Wert 1% Bitcoin entspricht einem hundertstel des Kurswerts von einem Bitcoin – also ein Prozent des aktuellen Bitcoin-Kurses. Nicht zu verwechseln ist 1% Bitcoin allerdings mit dem „Satoshi“. Dieser ist derzeit die kleinste Einheit der Bitcoin-Währung, die in der Blockchain verzeichnet ist. Es kauft sich um eine Hundertstel Million eines einzelnen Bitcoin (0,0000000001 BTC) – also viel weniger als 1% Bitcoin. Die Einheit wurde als kollektive Hommage an den ursprünglichen Schöpfer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, benannt. Der Satoshi drückt also einen ganz anderen Wert als 1% Bitcoin aus.

Alle Beträge in der Blockkette werden in Satoshi angegeben, bevor sie zur Anzeige gebracht werden. Der Quellcode verwendet Satoshi auch bei der Angabe einer Bitcoin-Menge. Bei der Anzeige eines extrem feinen Anteils einer Bitcoin, z.B. bei der Berechnung der Gebühr pro Byte, wird der Betrag in Satoshi aus Gründen der Lesbarkeit angezeigt. Die Verwendung von Prozentwerten, wie z.B. 1% Bitcoin wäre bei der Berechnung viel zu ungenau.

Obwohl das Satoshi der kleinste Betrag ist, der in der Blockchain aufgezeichnet werden kann, müssen Zahlungsanbieter möglicherweise sehr detaillierte Zahlungen leisten und werden daher manchmal auf Millisatoshi lauten, die einhundert Milliardstel eines einzelnen Bitcoin sind.

Wo kann ich mit Bitcoins bezahlen?

Weltweit steigt die Akzeptanz von Kryptowährungen immer weiter, Bitcoin ist dabei die führende Währung. Trotzdem ist eine Bezahlung mit Bitcoins hierzulande noch die Ausnahme. Die Website coinmap.org hat zur besseren Übersicht die Firmen aufgelistet, die bereits Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren. Eine ebenfalls hilfreiche Anlaufstelle bietet giga.de unter https://www.giga.de/downloads/bitcoin/specials/hier-koennt-ihr-in-deutschland-mit-bitcoin-bezahlen-mit-liste/. Alternativ kannst Du aber auch Bitcoins auf einer Kreditkarte hinterlegen und so zum aktuellen Wechselkurs in Euro oder US-Dollar zahlen.

Wie wird der Handel mit Bitcoins besteuert?

Der europäische Gerichtshof hat den Erwerb von Bitcoins als umsatzsteuerfrei deklariert. Beim Kauf von Waren oder Dienstleitungen fällt aber, wie gewohnt, die landesspezifischen Steuern an. Hierbei ist es dann egal welches Zahlungsmittel Du verwendest. Solltest Du durch den Verkauf oder Handel mit Kryptowährungen Gewinne erzielen, so sind hierfür auch Abgaben zu zahlen. Solltest Du Dir die Bitcoins nach Ablauf von 12 Monaten nach Kauf in einen Eurobetrag auszahlen lassen, so ist keine Steuer fällig.

Diese Haltefrist von einem Jahr sollte genau beachtet werden, denn mit jedem Trade, sprich Wechsel oder Tausch in andere Kryptowährungen oder dem Erwerb von Handelswaren oder Dienstleistungen (was ebenfalls einem Tausch von Bitcoin in Euro entspricht), beginnt sie erneut. Diese Transaktionen sind dann, sollte das Jahr seit dem Kauf noch nicht um sein, auch steuerpflichtig! Gleichzeitig kannst Du Verluste aber auch abschreiben. Genauere Informationen erhälst Du bei Deinem Steuerberater.

Sind Bitcoins währungsgebunden?

Auf was muss ich achten und wo finde ich aktuelle Wechselkurse?  Bitcoins sind an keine Währung gebunden. Es ist aber möglich, eine Währung in Bitcoin zu tauschen (und umgekehrt) sofern sich ein entsprechender Tauschpartner findet. Der Wechselkurs in einer bestimmten Währung richtet sich nach Angebot und Nachfrage – sprich die aktuell durchgeführten Transaktionen bestimmen den aktuellen Kurs. Es gibt einige Webseiten, auf denen man eine Übersicht des aktuellen Bitcoin-Kurses in verschiedenen Währungen im zeitlichen Verlauf anzeigen lassen kann. Der aktuelle Kurs ist dabei immer auf eine Börse und eine Währung bezogen.

Tipps für den Handel mit Bitcoins

Bisher wurde die Währung Bitcoin lediglich in Japan als gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel zugelassen. Überall sonst ist die Nutzung und der Handel gestattet, jedoch nicht rechtlich geschützt. Wenn auch unwahrscheinlich, so kann es doch jederzeit zum totalen Verlust der Investition kommen. Obwohl die Nutzung ohne Vorwarnung mit einem Verbot belegt werden könnte, ist eine tatsächliche Umsetzung technisch so gut wie unmöglich.

Im Falle der Fälle ist mit erschwerten Bedingungen beim Umtausch zurück in Euro zu rechnen, zudem ist ein Wertverlust auch nicht zu verhindern. Die Kursschwankungen, bedingt durch Angebot und Nachfrage, waren bereits so instabil, dass in sehr kurzer Zeit massive Verluste eingefahren wurden und die Auszahlung nur verzögert stattfinden konnte. Daher gilt für den Handel mit Bitcoins:

  • Investiere nie mehr Geld, als die Summe, die Du ohne Probleme verlieren kannst. Du darfst nicht von Gewinnen abhängig sein. Dies führt unter Umständen zu Kurzschlusshandlungen.
  • Deine Investitionen sind nicht abgesichert, es kann jederzeit alles verloren sein.
  • Die Verwaltung der Investition liegt in Deiner Hand. Du musst Deinen Seed sicher verwahren, bei Verlust gibt es keine Möglichkeit der Wiederherstellung.
  • Überprüfe alle Überweisungen sorgfältig. Nachträgliche Änderungen sind nicht möglich.
  • Falle nicht auf betrügerische Maschen herein. Es gibt immer wieder Angebote, die das schnelle Geld durch dubiose Pyramidenschemen versprechen. MLM-Unternehmen (Multi Level Marketing) versuchen neue „Verkäufer“ für Finanzprodukte zu gewinnen. Dabei werden aber nur die oberen Parteien der Pyramide Gewinne einfahren. Wenn Geld in Bitcoins investierst, dann musst Du auch im Besitz der privaten Schlüssel sein.

Momentan gibt es etwa 1.500 Kryptowährungen im Umlauf. Jede von ihnen stützt sich in Teilen und Aspekten auf das originale Regelwerk des Bitcoins, jeweils mit verschiedenen Funktionen und Absichten. Du sollten Dich vor jeder Investition in eine neue Währung genau über diese Funktionen, Absichten und Mechanismen informieren und das Risiko für Dich abschätzen. Alle Kryptowährungen haben das Potential sich gegenseitig zu beeinflussen, wobei der Bitcoin wohl durch das Erst-Stellungsmerkmal den Vorteil hat.

Lohnt sich der Bitcoin als Anlagestrategie?

Bitcoins fallen in den Bereich der hochspekulativen Anlageinstrumente, d.h. man muss hier auf jeden Fall das Risiko eines Totalverlustes in Betracht ziehen. Deshalb gilt (ähnlich wie bei Aktien und Co.): Niemals Geld in Bitcoin investieren, auf das man angewiesen ist! Im Rahmen eines Vermögensaufbau-Plans steht Bitcoin für mich deshalb immer an der Spitze der „Pyramide“, die meinem Falle ungefähr wie folgt aussieht: 

Vermögensaufbau-Pyramide mit Bitcoins

Dabei gilt: je weiter oben, desto höher die mögliche Rendite aber auch das Risiko eines (Total-) Verlustes. Da ich dazu recht häufig Fragen bekomme („Was für Produkte nutzt du konkret?“, „Wie teilst du das auf?“) gibt’s hier eine kurze Zusammenfassung mit einem konkreten Beispiel in Zahlen weiter unten.

Girokonto für laufende Kosten

Hatte ich traditionell bei der Sparkasse, bin aber inzwischen zur DKB gewechselt (Konkret: DKB-Cash: Kostenlose Kreditkarte mit Girokonto). Dort bekomme ich zum einen eine kostenlose Kreditkarte (inklusive kostenfreiem Geldabheben im In- und Ausland) und habe zum anderen keine Kontoführungsgebühren. ==> Hier liegen ca. 2-3 Nettogehälter

„Notgroschen“ Emergency Fund

Ganz wichtig: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Früher oder später werden unvorhergesehene Ereignisse eintreten, die einen höheren Kapitalbedarf mit sich bringen und nicht aufgeschoben werden können. Typisches Beispiel: Der Kühlschrank geht kaputt. Hat man für solche Ereignisse keine Reserven, muss man einen Kredit beantragen – und das ist immer das Schlimmste, was hinsichtlich des Vermögensaufbaus passieren kann. Deshalb gilt für mich als Faustregel: Ca. 3-6 Nettogehälter sollten in einer kurzfristig verfügbaren, risikolosen Anlageklasse stecken. Dafür bietet sich zum Beispiel ein Tagesgeldkonto an, da man dort: innerhalb von 24-48 Stunden an das Geld kommt höhere Zinsen als auf dem Girokonto bekommt das eingezahlte Geld bis zu 100.000 Euro über die europäische Einlagensicherung abgedeckt ist (bzw. sein sollte) Leider sieht es in der aktuellen Niederigzinsphase nirgends so richtig toll aus, was die Verzinsung angeht. Aus Vereinfachungsgründen nutze ich hier das Tagesgeldkonto, das zusammen mit dem DKB-Cash Girokonto zur Verfügung gestellt wird. ==> 3-6 Nettogehälter

Rentenversicherung/Riester (optional)

Meinen initialen Riester-Vertrag hatte ich bei der Union Investment abgeschlossen. Damals ging es vor allem darum, die maximalen Zulage (staatliche Förderung) bei minimaler eigener Sparrate mitzunehmen. Allerdings hatte ich in diesem alten Vertrag eine ganze Reihe Kosten (Depotführung, Ausgabeaufschläge, hohe Management-Gebühren), auf Grund derer ich mich mit alternativen Angeboten auseinandergesetzt habe. Dabei bin ich auf Fairriester gestoßen, bei denen das zugrundeliegende Anlageprodukt ein Riester-Fondssparplan mit ETFs ist. Dadurch sind die Kosten deutlich geringer. Hier zahle ich so viel ein, dass ich die maximale Zulage erhalte.

Tagesgeld/Festgeld

Tagesgeld

siehe Notgroschen (Emergency Fund) ==> „Verfügbares Kapital“ mal „Lebensalter in Prozent“

Festgeld

Als Festgeld bezeichnet man Sparverträge, bei denen eine fixe Summe Geld für eine feste Zeit angelegt wird. Der Zeitraum reicht von Monaten (3,6,9) bis hin zu mehreren Jahren. Dabei gilt generell: Je länger die Bindung desto höher der Zinssatz. Es ist nicht unüblich, dass dieser um ein Vielfaches über dem von Tagesgeld liegt (dafür kommt man halt auch nicht an sein Geld). Hier investiere ich ca. 50% dessen, was ich auf dem Tagegeldkonto habe (natürlich abzüglich des Emergency Funds), denn das Geld würde sonst ebenfalls „nur“ auf dem Tagesgeldkonto liegen – da kann es auch einfach „mehr Zinsen“ generieren. Als Zeitraum wähle ich maximal 12 Monate, da das ein für mich gut planbarer Zeitraum ist und ich mich nur einmal im Jahr darum kümmern muss. Nach 12 Monaten hat sich allerdings meist der Markt verändert und eine andere Bank bietet bessere Konditionen. Deshalb setze ich auf das Angebot von Zinspilot, durch das ich nur dort ein Konto eröffnen muss und darüber auf deren Vertragsbanken zugreifen kann. Momentan bin ich konkret bei der HSH Nordbank. ==> 0,5 mal „Tagesgeld“

Aktienfonds/ETFs

Generell glaube ich nicht an aktiv gemanagte Fonds, deshalb investiere ich grundsätzlich nur in ETFs. Die haben eine deutlich niedrigere Kostenquote. Zum Besparen nutze ich das kostenlose FreeBuy-Depot bei der OnVista Bank, da dort die Sparpläne auf ETFs kostenlos sind. Konkret setze ich „klassisch“ auf den MSCI World und den MSCI Emerging Markets. ==> „Verfügbares Kapital“ mal 1-„Lebensalter in Prozent“

Einzelaktien

Ich bin generell ein Buy-and-Hold Anleger, d.h. ich versuche nicht Aktien „günstig“ durch eine Market-Timing-Strategie zu kaufen, sondern investiere lieber via „Autopilot“, d.h. durch Sparpläne oder Daueraufträge. Deshalb nutze ich hier das kostenlose Depot der Comdirect Bank, bei der man Aktiensparpläne einrichten kann. Achtung: nur das Depot selbst ist kostenlos, die Ausführung eines Sparplans kostet aktuell 1,5% des Sparplanvolumens. ==> 5-10% von dem, was in Aktienfonds/ETFs landet.

Konkretes Beispiel

Um das Ganze etwas plastischer zu machen, nehmen wir mal folgende Daten an:

  • Alter: 30
  • Nettoeinkommen: 2.500€
  • mtl. Kosten: 1.500€
  • Emergency Fund ist bereits gefüllt

D.h. monatlich stehen 1.000€ für den Vermögensaufbau zur Verfügung, die dann wie folgt verteilt werden: 

Vermögensaufbau-Plan mit Bitcoins

Glossar

Aktienindex

Im Aktienindex wird die Entwicklung einer Fülle an Aktien dargestellt, die auf dem Finanzmarkt gehandelt werden. Der bekannteste Aktienindex ist vermutlich der Dax, der den Stand der 30 wichtigsten Aktien der BRD verdeutlicht. Beim Dax handelt es sich um einen Performance-Index, was bedeutet, dass Kursänderungen und Dividenden in die Berechnung einfließen. Dem Performance-Index steht der Kursindex gegenüber, der sich nur aus den Kursänderungen ergibt.

Ask

Verkäufer von Wertpapieren haben konkrete Preisvorstellungen. Das Ask drückt aus, zu welchem Preis ein Wertpapier vom Verkäufer abgegeben wird. Es stellt also ein Verkaufsangebot dar. Im Fachjargon wird auch von „Brief“ oder „Briefkurs“ gesprochen. Unter dem Begriff „Best Ask“ wird das niedrigste Verkaufsangebot verstanden. Der Geldkurs stellt das Gegenteil zum Best Ask dar und wird „Bid“ genannt.

Baisse / Hausse

Phasen starker Kursrückgänge werden Bärenmarkt oder Baisse genannt. Ein konkreter Prozentsatz für den Kursverfall, ab den dieser als solcher eingestuft wird, ist nicht festgelegt, jedoch hat sich der Wert bei minus 20 % etabliert.

Die Bärenmärkte der Geschichte sind aus den 1930-er Jahren bekannt, in denen die Weltwirtschaftskrise den Anlegern heftige Verluste bescherte, aber auch die Finanz- und Dotcomkrise in der jüngeren Geschichte sind als hautnahe Baisse erlebt worden.

Der Bullenmarkt – Hausse – hingegen ist ein deutlicher Kursanstieg. Die Perioden der Kurszuwächse können lange andauern, was dazu führt, dass die Hausse länger andauert als ein Bärenmarkt. Die Baisse werden allerdings als heftiger wahrgenommen.

Basiswert

In der Finanzwirtschaft wird der Basiswert auch dann gemeint, wenn von Underlying oder Bezugswert gesprochen wird. Er bezeichnet den Vertragsgegenstand eines Handels. Dabei können sowohl Options-, Termin oder Terminkontraktgeschäfte als auch Derivate abgeschlossen werden.

Basiswerte können Waren, Finanzgüter und -werte sein, in der Regel wird bei den wichtigen Finanzprodukten der DAX oder US-Dollar zugrunde gelegt wird. Es gibt auch Angebote mit regulären Konsumgütern, landwirtschaftlichen Produkten, Rohstoffen und Metallen. Edelmetalle und Edelsteine werden ebenso gehandelt wie finanzielle Produkte. Zu letzteren zählen Aktienkurse, Termingelder, Staatsanleihen, Devisen und Schuldverschreibungen.

Bid

Der Geldkurs Bid stellt die Kaufnachfrage nach einem Wertpapier dar. Er bezeichnet den Kurs, zu dem Händler an der Börse ein Wertpapier verkaufen können und damit den Preis, den der Käufer bezahlen bzw. anbieten würde. Der Best Bid ist das höchste Kaufangebot. Das Gegenteil zum Bid ist das Ask – der Briefkurs.

Broker

Als Broker werden Wertpapiermakler bezeichnet, die Handelsverträge abwickeln. Dabei können die Broker sowohl An- wie auch Verkäufe abschließen. Der beauftragende Anleger bezahlt den Broker dann über eine Gebühr. Diese Gebühr wird Courtage genannt.

CFD

Ein Contract for Difference wird mit CFD abgekürzt. Gehandelt wird er über Broker oder Banken. Der CFD stellt Derivate dar, wie Knockouts oder Optionsscheine. Anleger wetten hierbei auf steigende oder fallende Kurse von Aktien, Rohstoffen oder Währungspaaren, ohne diese tatsächlich zu erwerben. Stattdessen erwirbt er den CFD, der sich 1:1 mit der Kursentwicklung des Basiswertes bewegt.

Beim Broker oder der Bank hinterlegt der Anleger als Marge einen Teil des Basiswertes (z.B. 1 bis 10 %) und handelt dann mit einem Hebel auf dieses Papier. Der Hebel kann beispielsweise das 100 oder 200-fache ausmachen. Die hohen Hebelwerte machen diese Geschäfte so reizvoll wie riskant. Entwickelt sich der Kurs in die angestrebte Richtung, können hohe Gewinnen erzielt, aber auch große Verluste gemacht werden. Damit die hinterlegte Marge nicht überstiegen wird, gibt es Schutzmechanismen wie einen Stopp oder das automatische Trailing.

Der Derivatenhandel mit Hebelwirkung ist in anderen Bereichen des Finanzmarktes bereits lange bekannt. CFDs haben diesen Gegenüber allerdings einige Vorteile. Im Wesentlichen sind da die Preistransparenz, niedrigere Gebühren und unlimitierte Laufzeit zu nennen. Ein Einstieg ist auch mit kleineren Summen möglich. Währungspaare können teilweise bereits mit Kontoeinlagen von 50 Euro gehandelt werden. Der Handel von Währungspaaren wird auch als Forex-Handel bezeichnet.

CFDs profitieren außerdem davon, dass Werte mit einem Stopp belegt werden können, die in Europa overnight gar nicht im Handel sind. Damit ist der Overnight-Gap ausgeschlossen.

Der Preis eines CFDs wird täglich neu berechnet. Longpositionen werden dann mit Finanzierungszinsen belegt und Shortpositionen bekommen Zinsen aufs Guthaben gutgeschrieben. In Deutschland fallen auf Gewinne aus CFDs Solidaritätszuschlag und 25% Abgeltungssteuer an.

Der Handel mit CFDs steckt noch in den Kinderschuhen, hat sich aber bereits etabliert und ist aus dem Finanzwesen nicht mehr wegzudenken. Besonders im Handel von Währungspaaren finden risikobewusste Anleger aufgrund der großen Intradayschwankungen ein ideales Instrument.

Derivate

Finanzprodukte, deren Preise sich von Aktien- oder Devisenkursen ableiten, werden Derivate genannt.  Auch Rohstoffpreise, Kennzahlen, Indizes, Zins- oder Kursentwicklungen können dem Wert von Derivaten zugrunde liegen.

Rechtlich gesehen sind Derivate Verträge (Inhaberschuldverschreibungen), die von Anlegern und Finanzdienstleistern abgeschlossen werden. Produkte die Vertragsgegenstände von Derivaten sein können, sind Futures, Optionen und Optionsscheine, aber auch Zertifikate. Ein Vorteil von Derivaten ist, dass verschiedene Anlagestrategien genutzt werden können. Am Markt werden Derivate hoch angesehen, so erweitern viele Fondsanbieter ihre Sortimente mit Derivaten oder stellen reine Derivatenfonds zusammen.

Geld-Brief-Spanne

Der Spread – wie die Geld-Brief-Spanne in der Finanzwelt auch bezeichnet wird, beschreibt die Differenz zwischen gebotenen Kauf und Verkaufskursen. Als Formel liegt hier zugrunde: Bid-Ask=Spread.

Glattstellen

Der Begriff „Glattstellen“ ist in Termingeschäften relevant. Die Bedeutung kann allerdings variieren:

  1. Ein Händler hebt eingegangene Verpflichtungen an der Börse durch ein Gegengeschäft gegeneinander auf
  2. Ein Verkäufer kauft seine Option vor Ablauf der Optionsfrist wieder zurück
  3. Spekulationsgeschäfte werden zum Börsenschluss beendet

Hebel

Im Handel von Währungspaaren – Forex-Handel ist der Hebel ein wichtiges Instrument. Der Leverage-Effekt bedeutet, dass bereits mit einer geringen Margin mit großen Beträgen handeln kann. Eine Kontoeinlage von 100 Euro mit einem Hebel von 100:1 ermöglicht einen Trade mit 10.000 Euro. Kleine Kursschwankungen können sich bereits stark auswirken und hohe Gewinne, aber auch hohe Verluste einbringen. Broker haben ein Stufensystem für Hebel ab 5:1 bis 400:1. Dabei gilt, dass das Risiko mit Größe des Hebels steigt.

Margin

Sicherheitsleistungen im Forex-Bereich werden Margin genannt. Sie bezeichnen den Wert, der auf einem Handelskonto liegen muss, damit ein Trade durchgeführt werden kann. Die Margin wird im Verlustfall zur Mindestabdeckung des Handelskontos verwendet. Die Höhe der Mindestabdeckung ist von Broker zu Broker unterschiedlich und wird auch vom Hebel und Währungspaar beeinflusst. Schlecht laufende Trades werden dann automatisch beendet, wenn die Verluste die Margin übersteigen würden. 

Margin-Call

Der Margin-Call tritt ein, wenn ein Trader im Forex-Handel so hohe Verluste macht, dass die Margin – also der Sicherheitsbetrag, überschritten wird. Tritt dies ein, so kontaktiert der Broker den Trader und weist darauf hin, dass eine neue Margin erforderlich ist. Wird diese nicht hinterlegt, wird die Handelsposition automatisch geschlossen. Damit wird verhindert, dass das Handelskonto ins Minus gerät.

Um das Risiko zu mindern, wird geraten das Kapital auf mehrere Positionen zu verteilen und immer eine sichere Kapitaldecke zu haben, die über der Mindestmargin liegt.

Wie rasant sich Devisenkurse verändern können, beweisen volatile Märkte. Kommt es zum Margin-Call wird die Handelsposition geschlossen und spätere positive Entwicklungen bringen dann keine Gewinne mehr.

Over the Counter (OTC)

Wird außerhalb der Börse mit Marktbeteiligten gehandelt, steht dafür die Bezeichnung Over the Counter (OTC). Dies bezieht sich üblicherweise auf den Wertpapierhandel zwischen Banken, wenn diese den Handel unter der Decke halten wollen oder  mit Papieren handeln, die an der Börse keine Zulassung haben. Privatanleger haben über Broker die Chance Over the Counter zu handeln, indem die Broker direkte Kursanfragen ab die Emittenten senden. Für private Trader ist OTC vor allem attraktiv, weil die Börsengebühren bei den OTC Trades entfallen.

Tradegate oder „Lang & Schwarz“ sind organisierte OTC-Handelsplattformen, allerdings werden solche Plattformen nicht ausreichend kontrolliert, so dass der Markt nicht transparent genug ist. Ob die Vertragspartner die Verträge immer erfüllen, kann daher nicht zugesichert werden.

Pip

Im Devisenhandel wird der Währungskurs in der Regel mit 4 Stellen nach dem Komma angegeben. Die kleinste Währungskurstufe – Percentage in Points – wird mit Pip abgekürzt. Ein Pip stellt also die 4. Nachkommastelle eines Kurses dar. Ausnahmen gibt es bei Währungen die mit 2 Nachkommastellen angegeben sind wie dem Yen – hier gilt die letzte Nachkommastelle als Pip.

Scalping

Kleinstgewinne werden mit Scalping betitelt. Im Devisen- und Währungspaarhandel ist der Begriff häufig in Anwendung. Ein Scalper zielt bewusst auf Kleinstgewinne ab. Im Forex-Handel werden Währungspaare oft nur für wenige Sekunden bis Minuten eingekauft und sofort wieder abgestoßen. Der Pip kann sich minimal verändert haben und Kleinstgewinne abwerfen. Die Hebel können jedoch enorme Gewinne daraus machen. Illegal ist Scalping nicht, Broker sehen dies jedoch nicht gern. Gerade bei sekundenschnellen Wiederverkäufen sehen sie Probleme, dass die Order mit Verzug ausgeführt wird und sie den Verlust tragen müssen. Einige Broker schließen Scalping daher in ihren Geschäftsbedingungen aus.

Short

Verkauft ein Anleger Aktien oder Wertpapiere, die er noch gar nicht besitzt, wird dies Short  oder Leerverkauf genannt. Der Plan ist, diese Papiere bei fallenden Kursen günstiger einzukaufen, als er sie gerade „leer“ verkauft hat.

Spread

Die Differenz zwischen Bid und Ask ergibt den Spread. Bid ist der Kaufkurs eines Wertpapiers, Aks der Verkaufskurs. Im Devisenhandel ist die Differenz der Pips der Spread. Nach dem Spread richten sich die Kosten für einen Trade.

Long

Long ist wie sprachlich gesehen auch – der Gegenpart zu Short. An der Börse besagt der Begriff Long, dass Papiere gekauft wurden und jetzt auf einen Kursanstieg gehofft wird. Derivate, Investmentfonds oder der klassische Kauf von Aktien sind hier Beispiele dafür.  

Underlying

Der Bezugs- oder Basiswert wird im Finanzwesen mit Underlying bezeichnet. Underlying kann einen Waren- oder Finanzwert darstellen. Edelmetalle oder Rohstoffe wie Gold- oder Ölpreise sind ebenso Basiswerte wie Indizes, Bundesanleihen oder der US-Dollar. Am bekanntesten ist der DAX als Bezugswert. Angewendet wird dieser Basiswert bei Termingeschäften, in denen Schuldschreiben, Devisen, Aktien gehandelt werden. Die Basis bewertet den Vertrag am Termin. Auch der Handel mit Zertifikaten ist auf den Underlying orientiert. Das Wertverhältnis zwischen Zertifikat und Basiswert kann vertraglich festgehalten werden.

Stop-Loss

Mit dem Stopp-Loss wird ein Aktienkurs festgelegt, bei dem eine Aktie automatisch verkauft wird. Übersetzt werden kann das mit Stoppkurs oder einfach Stopp. Mit den Stoppkursen kann das Verlustmanagement optimiert werden. Aktien die über eine längere Zeit fallen, werden dann automatisch verkauft, wenn sie den Stopp-Loss erreicht haben.

Volatilität

Unterliegen Wertpapiere Kursabweichung, so werden diese mit Volatilität bezeichnet. Volatile Märkte sind also auch schwankende – bewegte Märkte. Mathematisch gesehen, wird mit der Volatilität die Standardabweichung von Renditen berechnet. Daher setzt die Finanzwelt den Begriff auch als ein Maß fürs Risiko ein. Eine hohe Vola bedeutet ein riskanteres Geschäft. Allerdings können Abweichungen auch nach oben ausschlagen und dann hohe Gewinne einbringen. Da dies ebenfalls in die Berechnung der Vola einfließt und den Wert erhöht, kann sie nicht als einziges Maß zur Risikobewertung gesehen werden.

Mein Tipp: Um den Handel mit CFDs unter realen Bedingungen üben zu können, bietet Dir Plus500 ein kostenlosen Demo-Konto. Dort kannst Du mit Spielgeld den Handel von CFDs unbegrenzt üben, bis Du genug Erfahrung gesammelt hast, um mit echtem Geld kaufen zu können.

Risikohinweis: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verwenden Sie daher nur Gelder, deren Verlust Sie sich auch leisten können. Bis zu 89 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Lesen Sie dazu auch unseren Risikohinweis.